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DIGNIS LAETUS: Eine Premium-Hülle für einen Premium-DAC-Amp - [Review]

Prolog:

Vor Beginn meines Reviews möchte ich mir die Zeit nehmen, mich bei Jeongjae von DIGNIS für das Bereitstellen eines Evaluierungs-Exemplars der LAETUS Hülle für meinen Chord Electronics Mojo DAC-Amp im Austausch für meine ehrliche, unbefangene Meinung zu bedanken.


Seit September 2012 stellt die koreanische Firma DIGNIS hochwertige Echtleder-Hüllen her, hauptsächlich für portable, digitale Audio-Player. Neben Produkten unter eigenem Namen arbeitet DIGNIS auch als OEM Produzent, darunter unter anderem für Astell & Kern – das Lederetui für den
Beyerdynamic A 200 p by Astell & Kern stammt beispielsweise auch von DIGNIS.

In der Vergangenheit hatte ich bereits die Möglichkeit, die FOVEO Hülle für den iBasso DX80 Audio-Player zu testen (Link zum Review). Diese konnte mich durch ihre Passgenauigkeit, Verarbeitungsqualität und ihren hochwertigen Eindruck sehr überzeugen und eines kann ich euch sagen – seitdem hat der DX80 keinen einzigen Tag ohne die Hülle, die sich trotz häufiger Nutzung noch immer in einem sehr guten Zustand befindet, verbracht.

Nun bekam ich die Gelegenheit, mir die LAETUS Hülle (http://dignis.co.kr/product/detail.html?product_no=119&cate_no=1&display_group=3) für den Chord Mojo genauer anzusehen. Diese ist in schwarzem Kunstleder zu einem Preis von 80000 KRW (ca. 85€) zuzüglich Versand, aber auch in vielen verschiedenen Farben in hochwertigem Buttero Leder zu einem Aufpreis von 50000 KRW (der Gesamtpreis der Buttero-Leder-Hüllen beträgt also ca. 105€ zuzüglich Versand) erhältlich.
Während diese Hülle definitiv teurer als die originale von Chord Electronics für den Mojo ist, erhoffe ich mir dennoch, die bekannte und sehr gute Qualität von DIGNIS in ihr wiederzufinden.

Buttero Leder ist übrigens ein italienisches Premium-Kalbsleder, welches seine natürliche Maserung beibehält und eine geschmeidige, seidenglänzende Oberfläche besitzt.
Bei der Farbwahl der LAETUS Hülle habe ich mich für gelb entschieden (insgesamt stehen 12 Farben zur Auswahl), weil – yeah, uh-huh you know what it is – ich die Farbkombination von schwarz und gelb interessant als auch spannend finde und der Meinung bin, dass das Zusammenspiel ästhetisch ansprechend sowie frisch aussieht.

Musik Hören mit und ohne Haare - mein Selbstversuch mit einem Nassrasierer und dem Sennheiser HD 800

Prolog:

Der Sennheiser HD 800 ist ein dynamischer Kopfhörer, der schon etwas länger auf dem Markt ist und zurecht vielfach positiv bewertet wurde. Tonal moderat badewannig abgestimmt mit einer Resonanz/Betonung in den mittleren Höhen um 6 kHz herum gefiel er aber nicht allen Musik-Freunden und wurde teils als zu spitz und scharf, unangenehm klingend wahrgenommen, so befindet sich diese Betonung in den Höhen auch in einem für viele recht kritischen Bereich.
So gab es bereits nach kurzer Zeit auch Versuche, diese Resonanz mechanisch zu bedämpfen. Die wohl bekannteste Modifikation für den HD 800 war und ist wohl der "Anax-Mod", welcher in diesem Bereich wirkt und ihn bedämft.

Nun ist es so, dass ich meist nicht besonders Hochton-empfindlich bin (wobei dies auch auf meine Tagesform ankommt), mich aber fragte, ob meine Kopf- und insbesondere Gesichtsbehaarung (Koteletten-Brüder for the win) nicht auch einen gewissen Dämpfungs-Effekt auf den Hochton hat, schließlich besitzt jede Art von Material im Schall-Raum einen Einfluss auf den Klang.

Daraufhin wagte ich vor über einem Jahr ein etwas unkonventionelles Selbstexperiment, dessen Durchführung und Ergebnis ich euch hier präsentieren möchte (ja, das Schreiben sowie Veröffentlichen dieses Artikels ist doch "etwas" später als ursprünglich angedacht geschehen).

Brainwavz Hengja: Ein preiswerter aber nicht perfekter Kopfhörerständer/-Hänger aus Metall - [Review]

Prolog:

Manche Menschen ziehen es vor, ihre Kopfhörer permanent auf einem Ständer oder Hänger
aufzubewahren, wohingegen andere, mich eingeschlossen, solche nur nutzen, wenn sie eine kurze Pause vom Musik-Hören benötigen.
Zu diesem Einsatzzweck existieren einige Produkte, welche von einfachen und günstigen Hängern/Ständern über komplexere und teurere reichen. Beispielsweise liebe ich meinen Sieveking Omega Ständer und finde auch, dass sein Preis in gewisser Weise gerechtfertigt ist (sonst hätte ich ihn offensichtlich auch nicht gekauft), dennoch muss ich auch zugeben, dass es sich bei ihm eher um ein Design-Objekt handelt und dass es für weniger Geld praktischere Lösungen gibt.
Eine davon ist der Brainwavz Hengja Kopfhörer-Hänger (http://www.brainwavzaudio.com/collections/accessories/products/hengja-headphone-hanger), den man an einem Tisch oder Regal anbringen kann.

In diesem Review wird sich zeigen, wie der Hengja mit mehreren Kopfhörern zurechtkommt, wie etwa meinem schweren Audeze LCD-X.

Brainwavz Krudul Duo: Aufhängevorrichtung für In-Ears, Earbuds und Kabel - [Review]



Prolog:

Aufhänger und Ständer für Bügelkopfhörer werdet ihr sicherlich kennen, anders sieht es jedoch wahrscheinlich bei ebensolchen für Ohrhörer und In-Ears aus, oder?
Nach diversen entfernbaren und selbstklebenden Kopfhörer-Hängern bringt Brainwavz Audio nun ein neues Produkt heraus, den „Krudul Duo“ (http://www.brainwavzaudio.com/products/brainwavz-krudul-duo). Während ich beim ersten Wort nur mutmaßen kann, das „Krudul“ dem englischen Wort „cradle“ phonetisch ähneln soll, weißt der zweite, „Duo“, darauf hin, dass der Hänger aus zwei Teilen besteht, und so ist es auch. Den einen Teil kann man nahezu überall befestigen, wohingegen der andere rückseitig an einem Computer-Monitor festgeklebt wird, wodurch der Aufhänger seitlich hervorsteht und man ihn zum Aufbewahren seiner In-Ears oder Earbuds nutzen kann.

Ohne weiter auszuschweifen, geht es nun also mit einem kleinen Review weiter.

SpinFit Tips: Meine Negativerfahrung/Weshalb sie nicht immer funktionieren - [Review]


Prolog:

Ich bin kein Freund von Kopfhörer-Modifikationen, was keineswegs an meinen mangelnden Fertigkeiten diesbezüglich, sondern schlichtweg an meiner Einstellung gegenüber der hundertprozentigen Originalität der Klang-relevanten Eigenschaften von Audio-Komponenten liegt. So, wie der Schallwandler die Fabrik verlassen hat, soll er auch bleiben, und ich verändere nichts an ihm, kaufe also auch kein Zubehör wie etwa Ohrpolster und verändere auch nicht die Bedämpfung oder ähnliches. Ich will meine Kopfhörer einfach naiv gesprochen „so belassen, wie es der Hersteller vorgesehen hat“, auch wenn sich durch recht simple Modifikationen oft der Klang gezielt verändern und verbessern lässt.
So kommt es auch nicht allzu überraschend, dass ich für meine In-Ears weder Spiral Dots noch Sony Hybrid, SpinFit oder weiß der Geier welche anderen (Silikon-) Aufsätze gekauft habe, sondern
„schön brav und obrigkeitsgehorsam“ die Aufsätze verwende, welche im Lieferumfang enthalten sind.

Vor ein paar Monaten habe ich in einem kleinen Wettbewerb eine Packung an SpinFit Aufsätzen gewonnen. Von diesen gibt es zwei Varianten (kleiner oder großer Innendurchmesser des Stamms); die verlosten waren die gängigeren mit dem größeren Innendurchmesser. Neugierig, wie ich bin, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Aufsätze gleich mit ein paar In-Ears zu testen.
Im Laufe der Monate haben sich noch ein paar mehr SpinFit Aufsätze zu mir gesellt, aber weniger gezielt als vielmehr eher „zufällig“ als Teil des Lieferumfanges von ein paar In-Ears, darunter etwa die von mir vorbestellten Trinity Audio Engineering Vyrus In-Ears, über die ich wie beim Delta V-II sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften zu berichten habe, wobei beim Vyrus die positiven doch im Vergleich zum Dual-Driver etwas überwiegen (mal sehen, vielleicht nehme ich mir auch die Zeit für einen kurzen Testbericht des Vyrus).

Anyway, here we go mit einem kleinen Testbericht und meinen Erfahrungen eines der beliebtesten „Upgrade“-Produkte für In-Ears, den SpinFit Tips, die auch bei Amazon erhältlich sind (http://amzn.to/2bVYmvp).

SIMGOT EN700: "Liebling, ich habe den HE-1000 geschrumpft" - [Review]

Prolog:

Der SIMGOT EN700 ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, doch schenkte ich ihm gar keine
Beachtung. Dann las ich von einigen Personen, das Design erinnere sie an eine In-Ear Version des HiFiMan HE-1000, und ich muss zugeben, dass dies stimmt und dass mich das Design des Grills des EN700 tatsächlich an einen HE-1000 im Mini-Format erinnert.

Kürzlich fragte mich Penon Audio, ob ich Interesse hätte, den EN700 zu testen oder nicht, und noch bevor ich das Angebot annehmen oder ablehnen konnte, befand sich das Paket mit dem In-Ear schon auf dem Weg zu mir für den Zweck eines ehrlichen, unbefangenen Testberichts.

Soweit ich gesehen habe, wird der EN700 für 99$ angeboten und besitzt je Seite einen dynamischen Treiber. Zudem handelt es sich bei ihm um SIMGOTs ersten In-Ear, nichtsdestotrotz sieht die Internetpräsenz der Firma (http://www.simgot.com/en/products/detail/5.html#!/detail) sehr professionell aus und ist gut strukturiert, und zudem wirkt auch der gesamte Eindruck der Firma seriös auf mich. Daher würde es mich nicht wundern, wenn die SIMGOT Mitarbeiter keine Anfänger in der Branche, sondern wenigstens halbwegs erfahren im Audio-Bereich wären, aber dies sollte sich im Verlauf dieses Reviews zeigen.

Ohne weiter auszuschweifen, geht es nun also mit meinem Review los.

Erhältlich sind die In-Ears übrigens auch bei Amazonhttp://amzn.to/2cwM4Ok

Superlux HD668B: Recht viel Klang für wenig Geld - [Review]

Prolog:

Superlux – die chinesische/taiwanesische Firma dürfte für alle, die auch nur halbwegs an Kopfhörern
interessiert sind, mittlerweile definitiv keinen unbekannten Namen mehr darstellen. Mit bereits mehr als 30 Jahren im Audiobereich tätig, stellt die Firma neben Mikrofonen, portablen PA-Systemen, Konferenz-Equipment und Monitoring-Systemen natürlich auch Kopfhörer her.
Besonders die Kopfhörer sowie In-Ears von Superlux wurden von der audiophilen Gemeinschaft und Kopfhörer-Enthusiasten sehr positiv aufgenommen, was das besonders gute Preis-Leistungsverhältnis und den trotz des geringen Preises guten Klang betrifft. Ein entscheidender Teil des „Geheimnisses“ besteht dabei darin, auf Werbe- und Marketing-Kampagnen (größtenteils?) zu verzichten und das Design bestehender Produkte zu übernehmen.
Was etwas weniger bekannt ist: Superlux stellt auch gelegentlich Kopfhörer als OEM-Produkte für andere Firmen her.

Ich selbst bin erst recht spät aktiv auf Superlux aufmerksam geworden – das dürfte im Frühling 2013 oder 2014 gewesen sein. Damals dachte ich, es könnte lustig sein, mir mal einen günstigen, ohrumschließenden Bügelkopfhörer zuzulegen, und so kaufte ich mir den Superlux HD681. Ohne viel beim gezahlten Preis von etwa 20€ zu erwarten, bot der Kopfhörer angesichts des Preises eine beachtliche Leistung, war sogar recht genießbar und klang definitiv nicht nach einem solch günstigen Modell. Ausgehend davon, was ich hörte, hätte ich nicht gezögert, mindestens 70€ für den Klang auszugeben. Und wäre der Hochton etwas weniger angehoben und gleichmäßiger, wäre ich wahrscheinlich sogar bereit, noch mehr zu zahlen.

Zugegebenermaßen habe ich vor nicht allzu langer Zeit mit Superlux Kontakt aufgenommen, einen Test des einen oder anderen Produkts betreffend. Auf meine Anfrage erhielt ich nie eine Antwort, und so kam es positiv überraschend für mich, als George von GearBest neulich auf mich zukam und mich fragte, ob ich interessiert sei, den Superlux HD668B (http://www.gearbest.com/headsets/pp_279992.html) für einen ehrlichen, unbefangenen Test zu erhalten, woraufhin ich das Angebot nicht ablehnte, sondern es freudig akzeptierte.

Erhältlich ist der Kopfhörer auch bei Amazonhttp://amzn.to/2d8558k


Neue Firmware (1.5.8) für den iBasso DX80 veröffentlicht


Der Chinesische Hersteller von Audio-Produkten iBasso hat für seinen aktuellen digitalen Audio-Player, den DX80 (Review: *klick mich*), eine neue Firmware-Version (1.5.8) veröffentlicht, die ein paar kleinere Mängel beseitigt und für viele Nutzer die Scan-Probleme beheben sollte (da meine Album-Cover kleiner als der problematische Wert waren, hatte ich diese Probleme nicht).

Installiert werden kann das Update (wie üblich), indem man man die entpackte Datei (der Ordner ist im Zip-Format verpackt, lässt sich also ohne weitere Software entpacken) auf die sich im zweiten Slot befindende Speicherkarte (der Slot, welcher am weitesten vom Bildschirm entfernt ist) kopiert. Danach sollte dringlichst ein Reset in den Einstellungen durchgeführt werden.

10 Dinge, die ich an meinem Chord Mojo mag - [Ich habe einen Talisman gekauft]

Wie neulich hier berichtet, habe ich einen Chord Mojo gekauft. Ja, eines der am meisten gehypten Geräte dieses Jahrzehnts hat bei mir Einzug gehalten.
In meiner „Ich habe einen Talisman gekauft“ Reihe, zu der dieser hier nun wahrscheinlich der letzte Beitrag wird, habe ich bereits neulich einen (nicht wirklich) kurzen Artikel über die Messwerte des Mojo, gekoppelt mit meinen subjektiven Höreindrücken, veröffentlicht (hier zu finden). Obwohl ich Kritik an einigen Stellen geäußert und auch einen Artikel über 10 Dinge, die ich nicht am ChordMojo mag erstellt habe, gibt es ein paar Sachen, die er gut oder teils sogar sehr gut macht.

Hier folgt also das Gegenstück zum eben genannten Artikel und somit eine Aufstellung darüber, was ich am Chord Mojo mag.