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Xiaomi Mi Smart Network Speaker: Der moderne Ersatz der Kompaktanlage - [Review]

Prolog:

Der 2010 gegründete chinesische Elektronik-Konzern Xiaomi dürfte mittlerweile auch außerhalb des asiatischen Raumes in wenigstens halbwegs Technik-interessierten Kreisen hinreichend bekannt sein, so gibt es wohl nur wenige Bereiche des alltäglichen Lebens, die nicht von einem Produkt des Elektro-Giganten abgedeckt werden können.

Gemein scheint so gut wie allen Xiaomi-Produkten zu sein, dass sie gute Qualitätsstandards zu fairen Preisen bieten – im Audio-Bereich überraschen konnten mich so etwa bereits die „
Mi Colorful Starter Edition“ In-Ears sowie der „Mi Square Box Bluetooth Speaker“, der noch immer mein absoluter persönlicher Favorit bei kompakten, preisgünstigen Bluetooth-Lautsprechern mit Akkubetrieb ist. Die In-Ears des Tochterkonzerns 1More hingegen konnten mich nicht gänzlich überzeugen, jedoch der MK801 Over-Ear Kopfhörer.

Zusätzlich bei kompakten Lautsprechern ist bei mir der GGMM E5 häufig als Internetradio im Einsatz, da er, auch wenn sein Bass nicht komplett neutral ist, ordentlich klingt, sich tonal gut anpassen lässt und insbesondere praktische Netzwerk-Funktionen bietet, die sich per App schnell und unkompliziert einrichten und steuern lassen.



Nun hat sich ein weiterer kompakter Lautsprecher zu mir gesellt, nämlich der „Xiaomi Mi Smart Network Speaker“. Preislich unter 100€ positioniert, ist der Lautsprecher unter anderem mit Netzwerk-Technik, 8 GB an eingebautem Speicher sowie vier aktiven Treibern in Stereo-Konfiguration (2x Tiefmitteltöner, 2x Hochtöner) mit Bassreflex-System ausgestattet und lässt sich ebenfalls per App steuern.


Wie sich der Mi Smart Network Speaker schlägt, welche Funktionen er bietet und wie der stationäre Lautsprecher klingt, habe ich in dieser Rezension zusammengefasst.


Erhältlich ist der Lautsprecher unter anderem bei
GearBest: https://goo.gl/tjbH3M

Etymotic ER•4XR: "Eine Portion Neutralität mit einer Prise Bass, bitte!" - [Review]

Prolog:

Etymotic Research wurde 1983 in den USA von Mead Killion (http://www.etymotic.com/about-us/interview-with-mead), einem Mann, dem großer Respekt gebührt, gegründet, und ist weltweit durch seine ER•4 In-Ears, die mehr als 20 Jahre lang mit nur moderaten kosmetischen Veränderungen produziert wurden, recht bekannt.
Als ich also Ende 2015 auf der Ausstellerseite der CES las, dass Etymotic Research präsent sein würde und aktualisierte Modelle der ER•4 Linie vorstellen werde, war ich sehr gespannt, wie man sich denken kann. Und so kam es, dass der ER•4SR („Studio Reference“) und ER•4XR („Extended Response“) der Öffentlichkeit präsentiert wurden und die Nachfolger des ER•4S und ER•4P darstellen, während der erste nur ein geringes Facelift auf der klanglichen Seite ist, der Quasi-Nachfolger des ER•4P hingegen klanglich großflächig überarbeitet wurde und das bietet, was von einigen Etymotic-Kunden gewünscht wurde: ein Etymotic In-Ear, der ausgewogen und noch immer neutral klingt, jedoch ein bisschen mehr Bass und Wärme als der ER•4S besitzt.

Wie der ER•4XR hineinpasst und ob er sich als Side-Grade zum ER•4S oder ER•4SR lohnt, wird dieses Review zeigen.

Der ER•4XR ist auch bei Amazon erhältlich: http://amzn.to/2hbZqf2

... und ebenfalls bei Thomannhttps://goo.gl/1CKIJj

Rose Technology Mini2: Ein zartes, aber durchsetzungsfähiges Röschen - [Review]

Vorwort:

Wie bereits in der Vergangenheit erwähnt, werde ich meine zukünftigen Rezensionen nicht mehr bilingual, sondern nur noch auf Deutsch oder Englisch schreiben und veröffentlichen.

Den Auftakt einer englischsprachigen Rezension, die ich auf meinem Audio- und Review-Blog, Kopfhörer-Lounge, veröffentliche, macht die des Rose Technology Mini2. Bei jenem Produkt handelt es sich um einen aus China stammenden Dual-BA In-Ear, der preislich um 100€ positioniert ist und wie die Mehrheit der interessanten asiatischen In-Ears importiert werden muss.



Aufmerksam bin ich auf den Mini2 geworden, als ich im Penon Audio Webshop, bei dem ich schon seit Jahren Kunde bin und für den ich in jüngerer Zeit auch einige Rezensionen verfasst habe, nach neuen interessanten In-Ears und Audio-Produkten suchte, die es vielleicht auf meine „must buy“-Liste, die ich tatsächlich führe, schaffen könnten. Aufgefallen ist mir dabei bei den Neuankünften der Rose Technology Mini2 In-Ear, bei welchem es sich wie bereits erwähnt um einen preislich sehr interessant platzierten Dual-BA In-Ear handelt.
Hatte ich doch in der Vergangenheit schon mehrfach Blindkäufe getätigt und mir auf eigenes Risiko relativ exotische und unbekannte In-Ears gekauft (z.B. the t.bone EP-7, den Pai Audio MR3 oder den zur damaligen Zeit in der deutschen online Audio-Szene gar nicht besprochenen Etymotic ER-4S), war ich auch am Mini2 höchst interessiert. Und hätte ich nicht ein Rezensionsangebot von Penon Audio erhalten, hätte ich mir den In-Ear garantiert selbst gekauft.

Dass mich der Chinese sehr positiv überrascht hat und sogar Einzug in meine Liste an Produkten, die ich persönlich liebe, hielt, möchte ich bereits vor der eigentlichen, nun folgenden Rezension vorweg nehmen.

Ivery IS-1 Hiput: Genau so... wird's nicht gemacht - [Review]

Vorwort:

Diese Rezension hatte ich ja beinahe völlig vergessen – einsam und verloren befand sie sich fertiggestellt und formatiert für mehrere Monate in meinem Ordner für fertiggestellte Reviews, doch kam eine Veröffentlichung noch nicht infrage, da ich keine Bilder gemacht hatte (beziehungsweise die Schnappschüsse, die ich hatte, nicht mehr finden konnte).
Nun hatte ich meine Rezension wieder entdeckt und die Sache mit den Bildern nachgeholt.

Viel Spaß beim Lesen!


Einleitung:


Ein paar meiner älteren Reviews habe ich aus der Versenkung geholt, etwas erweitert und hier auf meinem Blog hochgeladen.
Dieses Produkt, der Ivery IS-1 Hiput, ist ein sehr günstiger In-Ear, der gleichzeitig auch einer der schlechtesten ist, den ich je gehört habe.



Vor längerer Zeit stieß ich beim Stöbern im Internet auf einen sehr günstigen In-Ear (~ 10€), der im allseits bekannten amerikanischen Kopfhörerforum Head-Fi mächtig Aufmerksamkeit und Hype bekam. Wirklichen Glauben schenkte ich den meisten Sachen, die ich dort je gelesen hatte, sowieso nicht, gerade bei vielen Hype-Produkten, weshalb ich dem Thread auch keine wirkliche Beachtung schenkte.
Einige der Beiträge klangen jedoch interessant, da der In-Ear von vielen Käufern als neutral oder wenigsten sehr natürlich und ausgewogen klingend bezeichnet wurde und angeblich eine Auflösung und Basspräzision besitzen sollte, die nicht einmal In-Ears für 200€ hätten. Auch wurde er manchmal mit dem Sennheiser HD 800 verglichen und mit diesem technisch gleichgesetzt. Messkurven des IS-1 konnte man zu diesem Zeitpunkt leider nirgends finden.

Durch Treuepunkte hatte ich bei MP4Nation noch einen Gutschein übrig und so kam es, dass ich den In-Ear für wenige Cent kaufte und nun folgendes Review mit euch teilen möchte.

Etymotic ER•4SR: "The King 2.0" -oder- "neutrale Referenz 2.0" - [Review]

Prolog:

Ich habe keine Ahnung, was ich hier schreiben soll. Auch habe ich keine strikte Gliederung in meinem Kopf und weiß momentan nicht, was außer „er klingt flach, neutral und frei von Verfärbungen“ ich schreiben soll. Dieses Review stellt definitiv eine Herausforderung dar.
Normalerweise weiß ich bei einem Kopfhörer, In-Ear oder Ohrhörer genau, was genau ich schreiben werde. Insbesondere bei Modellen, die ich bereits seit ein paar Jahren besitze, ist es sehr einfach für mich, eine Rezension zu erstellen und ich habe bis auf die Direktvergleiche und Sinussignal-Analysen bereits das gesamte Review im Kopf parat. Und auch bei Testmustern, die mich erreichen, besitze ich eine klare Abfolge dessen, was ich mache, bevor ich mit dem Schreiben der Rezension beginne, wonach ich auch immer weiß, was genau ich schreiben werde.

Bei einem In-Ear hingegen, von dem ich definitiv sagen kann, dass ich ihn unter allen anderen In-Ears, die ich besitze, am meisten liebe, und den ich seit ca. drei Jahren besitze, was aber verhältnismäßig wenig Zeit ist, zumal ich ihn leider erst recht spät „entdeckt“ hatte, was daran liegt, dass er in der deutschen Audio-Community so gut wie überhaupt keine Erwähnung fand, stellte sich alles ganz anders dar und von den ersten Zeilen des Schreibens bis zur Fertigstellung verging beinahe ein ganzes Jahr, da in meinem Kopf einfach eine Leere darüber herrschte, was genau ich schreiben sollte.
Über einen Kopfhörer zu schreiben, der von einem gänzlich neutralen Klang etwas abweicht (, was nicht negativ gemeint sein soll), ist ziemlich einfach, da es viele Aspekte gibt, auf die man sich konzentrieren kann. Selbst In-Ears, die eine neutrale Richtung einschlagen, aber nicht zu 100% flach abgestimmt sind, lassen sich sehr einfach rezensieren. Das Review jenes In-Ears, der so neutral klingt, wie es nur geht, und nicht das geringste Bisschen an Eigencharakter/Verfärbung zeigt, war jedoch alles andere als einfach, denn er klang einfach nur flach und leblos (beide Aspekte sind im klanglichen Zusammenhang als positiv zu betrachten), was es schwierig machte, seinen Klang gut in Worte zu fassen. Irgendwann in der zweiten Jahreshälfte von 2016 jedoch hatte ich das „Biest gezähmt“ und war mit dem Resultat auch zufrieden.

Nun scheint sich die Geschichte zu wiederholen, zumindest bezieht sich genau diese Rezension hier auf den Nachfolger jenes In-Ears, der basierend auf der Diffusfeld-Referenzkurve noch ein kleinwenig flacher und neutraler als sein Vorgänger sein soll.


Der geneigte Leser weiß anhand des Titels bereits, dass ich beim neuen In-Ear vom Etymotic ER•4SR spreche und sich mein früheres schwieriges Review auf den ER•4S bezieht. Ohne den Titel der Rezension zu kennen, hätte man jedoch anhand der Einleitung trotzdem darauf kommen können, wenn man wenigstens halbwegs mit den Modellen von Etymotic Research vertraut ist. Seitdem ich etwas über die Unternehmensgeschichte weiß, habe ich zumindest großen Respekt vor der amerikanischen Firma, die 1983 von Mead Killion (http://www.etymotic.com/about-us/interview-with-mead) gegründet wurde und eine ganze Menge an auditiver Forschung betrieben hat.
In den frühen 1990er Jahren wurde dann der „Grand Daddy“ der Neutralität, wie ich ihn persönlich nenne, geboren, nämlich die ER•4 Serie, die mehr als 20 Jahre mit nur kleinen kosmetischen Änderungen produziert wurde.

Als ich Ende 2015 auf der Ausstellerseite der CES las, dass Etymotic Research präsent sein würde und aktualisierte Modelle der ER•4 Linie vorstellen werde, war ich sehr gespannt, wie man sich denken kann.
Und so kam es, dass der ER•4SR und ER•4XR der Öffentlichkeit präsentiert wurden und die Nachfolger des ER•4S und ER•4P darstellen, während der erste nur ein geringes Facelift auf der klanglichen Seite ist, der quasi-Nachfolger des ER•4P hingegen klanglich großflächig überarbeitet wurde und das bietet, was von einigen Etymotic-Kunden gewünscht wurde: ein Etymotic In-Ear, der ausgewogen und noch immer neutral klingt, jedoch ein bisschen mehr Bass und Wärme als der ER•4S besitzt.

Während die Klangsignatur des ER•4SR (SR steht für „Studio Reference“) mit der des ER•4S fast gänzlich identisch ist (, was keine große Überraschung ist, zumal es nicht einfach ist, etwas, das bereits sehr nah an die Diffusfeld-Referenzkurve herankommt, noch ein bisschen mehr zu perfektionieren), unterscheidet sich der neue In-Ear sowohl innen als auch außen: neben neuen Balanced Armature Treibern besitzt der ER•4SR eine höhere Empfindlichkeit, geringere Impedanz und nun ein neues Kabel mit MMCX-Verbindungen im Vergleich zum alten Kabel, das die gleichen 2-Pin Stecker wie Sennheisers HD 6X0 Serie verwendete.
Während bei der „alten“ ER•4-Serie die Treiber der In-Ears identisch waren und sich die Modele nur durch die Kabelimpedanz unterschieden (die Ausnahme bildete der ER•4B, in welchem noch zusätzliche Kondensatoren zum Einsatz kamen), was es möglich machte, den ER•4P mittels eines Impedanz-Adapters in den ER•4S zu verwandeln, ist dies mit dem neuen ER•4XR (XR steht für „Extended Response“) nicht mehr möglich, denn in ihm werden andere Balanced Armature Treiber als beim ER•4SR verwendet und man kann ich nicht mit einem solchen Trick in den SR umwandeln.


Nach dieser ziemlich langen Einleitung möchte ich den geneigten Leser dazu einladen, sich den Rest meiner Rezension, in der ich näher auf den Klang des ER•4SR und darauf, warum ich denke, dass es sich um einen großartigen In-Ear handelt, eingehen werde, anzusehen.

Erhältlich ist der ER•4SR übrigens auch bei Amazonhttp://amzn.to/2hbXrrg

... und ebenfalls bei Thomannhttps://goo.gl/R255AY

Sennheiser IE 800 - Eine Geschichte von Keramik und Kevlar [Review]


Prolog:

Sennheiser – diesen Namen kennt wohl jeder, der sich je einen Kopfhörer gekauft hat oder dies auch nur entfernt in Erwägung gezogen hat. Eben deshalb erspare ich mir auch eine längere Einleitung mit einer Einführung zur Firmengeschichte.

Sennheiser steht für Erfolg, den legendären Orpheus, der nun einen Nachfolger bekommen hat, dynamische Kopfhörer wie den HD 600 und HD 800, aber auch eine ganze Menge an günstigen Consumer-Produkten, die teilweise auch von OEM-Herstellern stamm(t)en.

Bis vor ein paar Jahren war der IE 80 Sennheisers Flaggschiff im In-Ear Segment. Mit einem Preis von um die 200€ stellte der Ohrkanalhörer zu seiner Zeit auch so ziemlich den preislichen Zenit an in Europa verfügbaren In-Ears mit einem dynamischen Treiber je Hörerseite dar – noch teurere dynamische Exoten existierten nur im fernen Ausland.
Dann folgte der IE 800. Mit dem IE 80 hatte er bis auf die ersten beiden Ziffern und den Herstellernamen jedoch weder klanglich noch konstruktionstechnisch viel gemeinsam und setzte sich auch preislich mit einer UVP von 699€ vom Quasi-Vorgänger und der Konkurrenz ab. Irgendwie eröffnete er damit auch das Portal für andere Hersteller, ihre In-Ears mit dynamischem Treiber im Hochpreis-Segment zu positionieren.



Gekauft habe ich meinen IE 800, das dürfte im Jahr 2014 gewesen sein, als Neuware bei einem von Sennheisers autorisierten Fachhändlern, die man auf der Sennheiser-Webseite einsehen kann. Dazu würde ich auch jedem Interessenten raten, denn vom IE 800 kursieren etliche Fälschungen, an die man bei einem Kauf über einen nicht autorisierten Händler oder eine Privatperson unwissentlich gelangen könnte.

Weshalb legte ich mir den IE 800 überhaupt zu, obwohl ich in der Regel persönlich den „Charakter“ von In-Ears mit Balanced Armature Treibern dem von In-Ears mit dynamischem Treiber vorziehe?
Als ernsthafter Hörer war der Sennheiser nie geplant, sondern viel mehr als Erweiterung meiner Sammlung, die zu jenem Zeitpunkt „nur“ an die 60 In-Ears und Bügelkopfhörer umfasste. Ich war einfach am dynamischen Flaggschiff mit Keramik-Gehäusen interessiert.

Nun nach ein paar Jahren in meinem Besitz habe ich mich endlich dazu entschlossen, dem In-Ear eine Rezension zu widmen.


Erhältlich war/ist der IE 800 auch bei Amazon: http://amzn.to/2mrkiC1

Fostex T50RP Mk3: "Agent Orange" - [Review]

Prolog:

Gekauft habe ich meinen T50RP Mk3 Mitte 2016 bei Thomann für 159€. Erhältlich ist der Kopfhörer mittlerweile aber auch bei Amazon: http://amzn.to/2kTnczd


Eine allgemeine Einleitung über Fostex spare ich mir an dieser Stelle – diese kann man nämlich in meinen Reviews zu meinem TE-02 und dem TE-07 finden.

Was macht den T50RP, der mittlerweile in der dritten Generation hergestellt wird, denn so interessant? Hauptsächlich sind es drei Dinge – die guten magnetostatischen (orthodynamischen) Treiber, der für die Qualität recht geringe Preis und die einfache Modifizierbarkeit des Kopfhörers.
Konzipiert für den Studio-Bereich, entwickelte sich der halboffene T50RP binnen recht kurzer Zeit deshalb auch zu einem in der Modder-Szene sehr beliebten Kopfhörer und diente auch als Basis für kommerziell erfolgreiche Modelle von Herstellern wie MrSpeakers oder ZMF.

Neben zahlreichen dynamischen Bügelkopfhörern in meiner Sammlung hielt der T50RP Mk3 als dritter magnetostatischer Bügelkopfhörer bei mir letztes Jahr Einzug – mein erster Magnetostat war der HiFiMan HE-400, mein zweiter der Audeze LCD-X, dem ich auch eine Rezension gewidmet habe.

Was der Fostex in Standard-Form ohne jegliche Modifikation zu bieten hat und wie er klingt, möchte ich in diesem Review näher betrachten.


T50RP Mk3 bei Amazon: http://amzn.to/2kTnczd

T50RP Mk3 neo Thomannhttps://goo.gl/Fp8Nr4

iBasso DX200 - [Preview]

Prolog:

Eigentlich wollte ich noch das eine oder andere "private" Review beginnen und fertigstellen und auch die Reviews der beiden neuen Etymotic ER•4 hochladen, doch gibt es eine Rezension, die mich in der letzten Zeit recht eingespannt hat und auch daran hinderte, meine "privaten" Rezensionen von drei im letzten Jahr gekauften Kopfhörern zu beginnen (Fostex x Massdrop TH-X00, Audio Technica ATH-MSR7, Fostex T50RP MK3). Auch hat mich diese Rezension zeitlich bis jetzt davon abgehalten, ein für meine Bedürfnisse vermeintlich perfektes stationäres Audio-Produkt zu kaufen, zu dem ich dann wahrscheinlich auch den einen oder anderen Artikel veröffentlichen würde.


Die Rede ist von iBassos neuem Flaggschiff-Audio-Spieler, dem DX200. Dass die fertige Rezension sehr umfangreich und ausführlich wird, merke ich jetzt schon anhand der Seiten, die bereits mit Text gefüllt sind. Auch wird mein Review des DX200 etwas anders als meine früheren ausfallen, da ich es, im Gegensatz zum sonstigen Großteil meiner Reviews, nur in einer Sprache veröffentlichen werde. Bilingual zu schreiben und zu veröffentlichen, ist mir mittlerweile einfach zeitlich und nervlich "(way) too much". Das mache ich mental einfach nicht mehr mit und bin geistig erschöpft. Deshalb werden zukünftige Rezensionen (die der beiden neuen Etymotic In-Ears mal abgesehen) vorerst nur noch auf Deutsch oder Englisch veröffentlicht, aber nicht mehr in beiden Sprachen. Bei der Rezension des DX200 fiel meine Wahl dabei auf die englische Sprache. Dies ermöglicht es mir auch, mich intensiver mit einem Produkt zu befassen und möglicherweise noch genauer auf es einzugehen (so, wie es bereits bei der begonnenen DX200-Rezension der Fall ist).
Bis die englischsprachige Rezension jedoch fertig ist, will ich es mir nicht nehmen lassen, ein kurzes Preview auf Deutsch zu schreiben, in dem ich in Kürze auf die wichtigsten klanglichen und Ausstattungs-technischen Eigenschaften des Players (auf Deutsch) eingehe und meine Messungen, die sich auch im vollständigen Review wiederfinden werden, veröffentliche.

Hier also nun mein Preview mit den wichtigsten Eigenschaften des Players:

GGMM E5: Definitiv mehr, als nur ein gewöhnliches "Küchenradio" - [Review]


Prolog:

Netzwerk- und Multiroom-Lautsprecher – mit diesen Begriffen verbindet man wahrscheinlich zuerst den Marktführer SONOS, der schließlich einige Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet besitzt. Andere Hersteller zogen aber im Laufe der Jahre nach und der Trend wird sicherlich nicht so schnell abebben, zumal „Smart Home“-Einbindungen immer ausgereifter und beliebter werden.
Ein weiterer Trend begann kurze Zeit später mit kleinen, größtenteils stationären Lautsprechern mit 30-poligem Anschluss für Smartphones, Tablets und Musik-Spieler des Herstellers Apple, die sich mit der Zeit hin zu Akku-betriebenen Lautsprechern mit Bluetooth-Anbindung wandelten.


Kombiniert man diese beiden Eigenschaften, also Multiroom-Unterstützung zusammen mit der WLAN- und Bluetooth-Verbindung, in einem Akku-betriebenen Lautsprecher, erhält man ein sehr flexibel einsetzbares Gerät.
Ein solcher Lautsprecher ist auch der GGMM E5, über den man neben den Bluetooth-, DLNA- und Multiroom-Funktionen auch nach der einfachen Einrichtung über eine kostenlose App Internetradio-Stationen und Playlisten von Musikstreaming-Diensten speichern und wiedergeben kann, ohne dass man dafür ein Smartphone oder Tablet benötigt.

Was das smarte Multitalent noch so kann und wie es klingt, habe ich in meiner ausführlichen Rezension zusammengefasst.


Erhältlich ist der Lautsprecher für 149,99€ bei Amazon: http://amzn.to/2kMxKk0

Wer auf WLAN, Multiroom, AirPlay und DLNA verzichten kann, bekommt den E5 auch
für 50€ weniger bei Amazon.


EasyAcc BT28S: "Ich nenn' dich lieber Sunny" - [Review]

Prolog:

Der vor ein paar Jahren begonnene Trend der kompakten und portablen, Akku-betriebenen Stereo-Lautsprecher scheint nicht zurück zu gehen und immer mehr neue Hersteller und Modelle entern den Markt, darunter hauptsächlich von asiatischen Herstellern. In einigen Fällen ist die Klangqualität dieser Lautsprecher angesichts ihrer Größe und des Preises sogar wirklich beachtlich und man bekommt keinen unausgewogenen Brei, sondern mithilfe von gut berechneten Gehäusen und Treibern, sowie mittels moderner DSP-Technik und Passiv-Radiatoren kleine Begleiter, welche die Bezeichnung „Miniklangwunder“ tatsächlich verdient haben (mein absoluter persönlicher Budget-Favorit ist ganz klar der Xiaomi Mi Square Box Speaker), auch wenn sie natürlich keine Kompaktanlage oder gar vollwertige Hi-Fi-Anlage ersetzen können (dies können die kleinen Lautsprecher nämlich nicht mal im Ansatz – als portabel einsetzbare Beschallung und zum entspannten und unkritischen Musik-Genuss taugen einige Exemplare jedoch ziemlich gut).


Einer dieser Hersteller ist EasyAcc, der seine Lautsprecher hauptsächlich international auf Amazon anbietet.
So kam es, dass mich der BT28S interessierte und mir dieser kostenfrei und ohne Bedingungen zugesandt wurde. Einzig teilte man mir mit, dass man sich über eine Rezension freuen würde, sofern mir der Lautsprecher persönlich gefalle. Dies traf zwar nicht ein, jedoch habe ich ihm trotzdem ein objektives Review gewidmet, zumal seine bassbetonte tonale Abstimmung sicherlich auch ihre Anhänger finden wird.

Erhältlich ist der Lautsprecher für 45,99€ bei Amazon: http://amzn.to/2jpMhQH


ORIVETI BASIC: bassig, entspannt und harmonisch - [Review]

Prolog:

Mit dem Gründungsjahr 2015 ist ORIVETI (http://www.oriveti.com/) eine noch recht neue Firma auf
dem Markt, die jedoch laut eigener Aussage Mitglieder in ihrem Team hat, welche seit mehr als 10 Jahren erfolgreich in der Branche tätig sind – deshalb ist es nicht arg verwunderlich für mich, dass die PRIMACY In-Ears, denen ich letztes Jahr ein ausführliches Review gewidmet habe, ein sehr gelungenes Produkt geworden sind.


Circa ein Jahr ist vergangen und ORIVETI meldet sich nun mit einem neuen In-Ear zurück. Anstelle eines hybriden Modells ist der neue Ohrkanalhörer ein In-Ear mit einem dynamischen Treiber je Seite, der eigens für den In-Ear entwickelt wurde. Jener besitzt auch noch CNC-gefräste Aluminium-Gehäuse inklusive austauschbarer Kabel mit MMCX-Steckverbindungen.

Wie klingen diese günstigeren In-Ears namens „BASIC“ und welche Gemeinsamkeiten haben sie mit dem PRIMACY? Dies wird sich im Verlauf meines Reviews zeigen.