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ORIVETI BASIC: entspannt und harmonisch - [Review]

Prolog:

Mit dem Gründungsjahr 2015 ist ORIVETI (http://www.oriveti.com/) eine noch recht neue Firma auf
dem Markt, die jedoch laut eigener Aussage Mitglieder in ihrem Team hat, welche seit mehr als 10 Jahren erfolgreich in der Branche tätig sind – deshalb ist es nicht arg verwunderlich für mich, dass die PRIMACY In-Ears, denen ich letztes Jahr ein ausführliches Review gewidmet habe, ein sehr gelungenes Produkt geworden sind.
Circa ein Jahr ist vergangen und ORIVETI meldet sich nun mit einem neuen In-Ear zurück. Anstelle eines hybriden Modells ist der neue Ohrkanalhörer ein In-Ear mit einem dynamischen Treiber je Seite, der eigens für den In-Ear entwickelt wurde. Jener besitzt auch noch CNC-gefräste Aluminium-Gehäuse inklusive austauschbarer Kabel mit MMCX-Steckverbindungen.

Wie klingen diese günstigeren In-Ears namens „BASIC“ und welche Gemeinsamkeiten haben sie mit dem PRIMACY? Dies wird sich im Verlauf meines Reviews zeigen.

Bluedio BS-3: I'm Blue (Da Ba Dee, Da Ba Di) - [Review]

Prolog:

Gab es noch vor ein paar Jahren kaum (brauchbare) portable Bluetooth-Lautsprecher im Preisbereich bis 50€, haben diese in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Besonders in China scheinen neue Firmen geradezu wie Pilze aus dem Boden zu sprießen und bieten auf den ersten Blick Lautsprecher mit einer guten Ausstattung für wenig Geld an – und manche dieser Lautsprecher haben die Bezeichnung „Miniklangwunder“ tatsächlich verdient, so produzieren sie angesichts ihrer Größe und ihres Preises tatsächlich einen ordentlichen, gar guten Klang (mein persönlicher Budget-Favorit ist ganz klar der Xiaomi Mi Square Box Speaker), auch wenn sie natürlich keine Kompakt-Anlage
oder gar vollwertige Hi-Fi-Anlage ersetzen können (dies können die kleinen Lautsprecher nämlich nicht mal im Ansatz – als portabel einsetzbare Beschallung und zum entspannten und Unkritischen Musik-Genuss taugen einige Exemplare jedoch).

Bluedio ist eine dieser recht neuen chinesischen Firmen, die neben akkubetriebenen Bluetooth-Kopfhörern auch noch diverse Bluetooth-Kopfhörer produziert, die mich jedoch so gut wie gar nicht interessieren. Der BS-3 Lautsprecher hingegen hatte mein Interesse geweckt, zumal er mit knapp 30€ sehr preiswert ist, schick aussieht und auch klanglich zu taugen scheint. Deshalb habe ich ein Testmuster angefragt und den kompakten Lautsprecher auch mit dem Xiaomi-Lautsprecher, meinem trotz Schwächen absoluten Liebling unter 50€, verglichen.

Erhältlich ist der BS-3 unter anderem bei Amazonhttp://amzn.to/2iFZTb9


Brainwavz B100: BAby's Got a Temper - [Review]



Prolog:

Endlich geschieht es – nach ein paar Jahren stellt Brainwavz Audio nun wieder In-Ears mit Balanced Armature Treibern her. Nachdem die neuen In-Ears vor ein paar Monaten in Großbritannien auf einer Messe enthüllt wurden, sind die beiden Single-BA Modelle B100 sowie B150 nun fertig und bereit für den Verkauf.
Kürzlich hatte ich bereits die Gelegenheit, einen Prototyp des B150 mitfinalisierter klanglicher Abstimmung zu hören und zu testen, und nun ist der B100 an der Reihe, den ich ebenfalls in meine Ohren bekommen habe.
In welchen Punkten unterscheiden sich diese beiden In-Ears? Und wie schlagen sie sich im Vergleich mit anderen Single-BA In-Ears? Dies wird sich im Verlauf dieser Rezension zeigen.

UMI BTS3: Ein kompakter und überraschend schwerer Bluetooth-Lautsprecher im Test - [Review]

Prolog:

Die chinesische Firma UMI ist mir schon mal flüchtig aufgefallen, als ich neulich eine
englischsprachige Rezension des BTS3 Bluetooth-Lautsprechers im Internet sah. Selbst hätte ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Rezensionsmuster angefragt, aber so traf es sich nicht allzu schlecht, als ich neulich von UMI DIGI bezüglich eines deutschsprachigen Reviews eben jenes Lautsprechers auf Amazon ohne irgendwelche Auflagen/Bedingungen kontaktiert wurde, woraufhin ich schließlich nach etwas Überlegen die Möglichkeit wahrnahm, da der Aufwand von nur einer Rezension in nur einer Sprache wesentlich geringer ist und ich für Amazon-„exklusive“ Rezensionen in der Regel weniger aufwendige Vorbereitungen treffe (vereinfachte Fotografien, weniger ausführliche Sinus-Sweeps).

Wie schon bei einigen wenigen anderen Rezensionen habe ich das Format meiner Rezension an den Blog, den Text auf Fehler korrekturgelesen und dann ansonsten unbearbeitet hier hochgeladen.


Der UMI BTS3 Lautsprecher ist hier bei Amazon verfügbar: http://amzn.to/2hCQB32

ViThō EarPods: Vergleich mit dem Original von Apple - [Review]

Prolog:

Ich wusste doch, dass es noch ein Audio-Produkt gab, das ich vor ein paar Monaten rezensiert, aber noch nicht in der Kopfhörer-Lounge veröffentlicht hatte. Hier nun also mein Review der ViTh
ō EarPods, die ich bei einer Ausschreibung in einem Produkttest-Club als Testmuster erhielt.

Erhältlich ist das Set bestehend aus den Ohrhörern und Bildschirmfolien bei Amazon für weniger als 10€, was in etwa einem Drittel des Preises der EarPods von Apple entspricht: http://amzn.to/2hcp9I3



Ich würde schon sagen, dass ich ein Fan der originalen EarPods von Apple bin – sie sind leicht,
passen gut, halten trotz der Earbud-Bauform gut im Ohr und klingen auch für den Preis sehr ordentlich (und das sage ich als jemand, der mehrere Kopfhörer und In-Ears im drei- und vierstelligen Euro-Preisbereich besitzt). Deshalb verwende ich sie sehr gern zum Sport.
Doch können diese Nachbauten von ViThō, die ich ausführlich getestet habe, mit dem Original mithalten, insbesondere mit dem Preisgedanken im Hinterkopf (die Ohrhörer von ViThō kosten nur gut ein Drittel der EarPods von Apple)? Klingen sie anders? Und wenn ja, inwieweit?
Diesen Fragen gehe ich in meinem kurzen, gegenüberstellenden Review nach.


Chris' Best of 2016 - die Lounge-Awards zum Jahresende



Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende und wie viele andere Seiten auch und im letzten Jahr möchte ich der Tradition folgen, gegen Jahresende die besten Produkte aus meinem eigenen Bestand und aus den diesjährig getesteten Modellen zu ehren.
Hier küre ich, in Kategorien zusammengefasst, meine persönlichen Lieblinge.



Gliederung:
  • Earbuds
  • In-Ears, dynamisch
  • In-Ears, Balanced Armature
  • In-Ears, hybrid
  • Bügelkopfhörer
  • DAPs
  • Kopfhörer-DACs
  • Kopfhörerverstärker/DAC-Amps
  • Portable Lautsprecher
  • Bluetooth
  • Zubehör

Schall und Rauch: Al Capone "Pockets Filter" und "Sweet Cognac" im Test [Lounge-Tech]

Prolog:

Ich bib definitiv kein Raucher - mein Konsum von Tabak-Produkten liegt jährlich bei durchschnittlich weniger als zwei Zigarren; Zigaretten rühre ich überhaupt nicht an und finde sie geschmacklich uninteressant bis abstoßend.
Dennoch genehmige ich mir in der vor- und nach-weihnachtlichen Zeit eine bis zwei der gerollten Tabak-Spezialitäten, wobei ich die kompakteren Formate, jedoch mit Longfiller-Einlage, bevorzuge.

Bei Zigarren (, deren Rauch übrigens nicht inhaliert, sondern gepafft wird,) verhält es sich dabei wie mit guten Kopfhörern und guter Musik - sie dienen zum entspannten, gezielten Genuss, und man möchte die ganze Vielfalt an Aromen und Nuancen, die sich fein entfalten, gezielt aufnehmen und bewusst erleben.
Mit dem ständigen Inhalieren von Zigarettenrauch wie bei "Nikotin-Junkies" hat bewusster Zigarren-Konsum also so wenig gemeinsam, wie das unbewusste Hören von extrem Loudness-komprimierter
Musik über billige und/oder schlechte PC-Lautsprecher/Kopfhörer mit dem bewussten und konzentrierten Hören über gute Schallwandler nicht vergleichbar ist.

Neulich sah ich eine Internet-Anzeige eines Tabak-Herstellers namens "Al Capone", die eine Metall-Dose für Zigaretten/kleine Zigarillos als Werbegeschenk gegen Angabe seiner persönlichen Daten bewarb. Die Datenschutz- und Nutzungsbedingungen lasen sich vertrauenswürdig, also bestellte ich eine der kostenlosen Dosen, die ich zur Aufbewahrung von Kleinkram oder als Gehäuse für einen kleinen mobilen Kopfhörer-Verstärker zu nutzen gedachte, wie ich ihn bereits ein Mal in einer geräumigeren Kaugummi-Blechdose aufbaute.
Ein paar Wochen später trudelte dann zeitgleich mit einem Rezensionsmuster der ORIVETI BASIC In-Ears ein Luftpolsterumschlag bei mir ein, in dem sich neben der Metalldose zu meiner Überraschung auch noch ein paar Filter-Zigarillos befanden, denen ich eine kleine Rezension widmen möchte, so zeigen sie nämlich, wie sich qualitativ gute Tabak-Ware eben nicht darstellen sollte.

Custom Art Ei.3: Ein sowohl klanglich als auch technisch sehr überzeugender (C)IEM - [Review]

Prolog:

Wer ein Hobby besitzt, das nicht nur ein Hobby, sondern eine persönliche Leidenschaft ist, die einen sehr hohen inneren Stellenwert besitzt, wird sich womöglich mit der Zeit zu einem Experten auf diesem Gebiet entwickeln.
Für Piotr Granicki begann alles mit einer großen Leidenschaft für Musik und In-Ears. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dieses Hobby weiter zu einem themenverwandten und Piotr begann, hobbymäßig maßgefertigte In-Ears (auch als „CIEMs“ bekannt) herzustellen, was gute mathematische Fertigkeiten (zum Berechnen der Widerstands- und Kondensatorwerte der Frequenzweiche und der Schallkanalbreite als auch -länge sowie Wert der akustischen Dämpfer für die angestrebte tonale Abstimmung) und Fingerspitzengefühl (zum Erstellen der Gussform basierend auf den Ohrabdrücken und dann zum Fertigen der In-Ears) sowie mehr erfordert.

Piotr ist es gelungen, was manche Menschen anstreben, es aber oft doch nicht bis zum Ende durchziehen – er hat seine Leidenschaft in eine erfolgreich geführte Firma, Custom Art, gewandelt und verdient seinen Lebensunterhalt nun mit der Herstellung von maßgefertigten In-Ears, was er recht gut zu machen scheint, wenn man sich die Beurteilungen seiner Kunden und einiger Reviewer ansieht (allzu verwunderlich ist dies nicht, denn er besitzt alles, was man dafür benötigt: die Leidenschaft, das Wissen und die Ausrüstung).

Der Ei.3 (http://thecustomart.com/ei-3/) war der erste CIEM von Custom Art, der lediglich mit einem Acryl-Gehäuse lieferbar war – alle bisherigen Produkte waren aus Silikon hergestellt, das mehr Zeit zur Produktion der In-Ears benötigt und auch am Ende teurer und schwieriger zu verarbeiten ist. Der Ei.3 ist als erschwinglicher und mitreißend sowie bassbetont aber noch immer natürlich klingender, maßgefertigter In-Ear gedacht, den man innerhalb der EU schon für weniger als 350€ erstehen kann (im Basispreis inbegriffen sind bereits verschiedene Farben und Designs).
Die Produkte von Custom Art waren bereits im Vergleich zu vergleichbaren Modellen von großen Firmen mit Distributoren in der EU preislich ziemlich günstig für von Hand maßgefertigte In-Ears, aber mit dem Ei.3 wurde ein In-Ear mit drei Treibern und drei akustischen Wegen präsentiert, der womöglich der weltweit günstigste maßgefertigte In-Ear mit drei akustischen Wegen unter der Verwendung von lediglich BA Treibern ist.

Wer wie ich ist und das Handling sowie den Sitz von universellen In-Ears gegenüber CIEMs bevorzugt, kann bei Custom Art auch freundlich nachfragen, ob eine Ausnahme gemacht werden kann und man einen In-Ear mit einem universellen Gehäuse bekommen kann. Natürlich gibt es keine Garantie, dass das Endprodukt klanglich identisch mit dem maßgefertigten Pendant ist, aber wenn man Ohren besitzt, in welchen normale In-Ears sehr gut sitzen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Klang extrem ähnlich ist, recht hoch (als ich meinen UERM CIEM anfertigen ließ, konnte ich ihn mit dem universellen Demo-Modell vergleichen und der Klang war extrem ähnlich, ja gar fast deckungsgleich, weshalb ich mir damals wirklich gewünscht hätte, dass Ultimate Ears seine In-Ears auch auf Anfrage mit einem universellen Gehäuse ausliefert).

Brookstone Axent Wear Wireless Bluetooth Cat Ear Headphones: Entfessle deine innere Katze - [Review]



Prolog:

Oh je, worauf habe ich mich da nur eingelassen… ;-)

Die virtuelle Kopfhörer-Lounge  ist eigentlich als seriöse und ernsthafte Seite gedacht, auf der ich Artikel und hauptsächlich Rezensionen zum Thema Audio und insbesondere Kopfhörer veröffentliche und dabei auf Exemplare aus meinem persönlichen Inventar aus dem Einsteiger- bis zum High-End Bereich im vierstelligen Preisbereich sowie Rezensionsmuster zugreife und ehrlich teste. In den ernstzunehmenden Hi-Fi Bereich passt der folgende Kopfhörer, auf den sich dieser Test bezieht, aber nicht wirklich…

Wie kam es dazu?
Zufällig bin ich im Internet vor etlichen Monaten auf einen Kopfhörer gestoßen, der sich von allen
anderen Modellen, die es wohl gibt, unterscheidet und sich von der Masse abhebt – die Brookstone Axent Wear Cat Ear Headphones. Ich fand die Idee einfach zu kurios und witzig und fragte schließlich spaßeshalber ein Rezensionsmuster des Kopfhörers mit LED-beleuchteten Katzen-Ohren, die auch als zuschaltbare Lautsprecher dienen, an. Nach ein paar Monaten bekam ich dann auch eine Antwort, dass man mir tatsächlich ein Exemplar der nächsten Generation zusenden werde. Erneut vergingen ein paar Monate – ich hatte den Kopfhörer zu diesem Zeitpunkt bereits vergessen – und bei einem mysteriösen Paket, das mit FedEx zugestellt wurde, handelte es sich doch tatsächlich um die Brookstone Axent Wear Wireless Bluetooth Cat Ear Headphones (http://www.brookstone.com/pd/wireless-bluetooth-cat-ear-headphones/317857p.html), von denen es sogar eine limitierte „Ariana Grande“-Edition gibt, womit die Zielgruppe wohl offensichtlich sein sollte.

Obwohl ich im Moment beim Verfassen dieser Zeilen herzhaft lache und meinen Kopf schüttele, dass ich nun doch tatsächlich solch einen Kopfhörer teste, versuche ich, meinen Test wenigstens halbwegs ernsthaft zu gestalten.

1More C1002: Ein (zu?) heller Stern am Horizont - [Review]

Prolog:

Ich habe bereits ein paar von 1MOREs und Xiaomis Audio-Produkten rezensiert und die meisten boten meiner Meinung nach einen sehr guten Klang angesichts des Verkaufspreises.

Die chinesische Firma 1MORE (dies sind zwei Links zu 1MOREs englischem Distributor und dem hauptsächlichen Händler in Vereinten Königreich: https://uk.1more.com/, https://www.pocketrocketuk.com/) wurde 2013 gegründet und erlangte binnen kurzer Zeit eine recht hohe Aufmerksamkeit. Alle Audio-Produkte der Firma sind preislich recht günstig gesetzt und selbst die teuersten Kopfhörer befinden sich im gerade beginnenden dreistelligen oder oberen zweistelligen Preisbereich. Die sich aktuell in Produktion befinden Produkte werden auch damit beworben, gemeinsam zusammen mit einem Tontechniker, der bereits mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, entwickelt worden zu sein.

Der C1002 ist einer von 1MOREs aktuell höher positionierten In-Ears und wurde nach meinem Wissen erst neulich veröffentlicht. Bekannt ist er auch als „Kapsel-In-Ear“, was an seiner Form liegt. Bei ihm handelt es sich um einen hybriden In-Ear mit je einem dynamischen und einem Balanced Armature Treiber je Seite.
Wird er es schaffen, mich zu überzeugen, wie es bereits die meisten vorigen Produkte der Firma getan haben? Dies gilt es, in diesem Review herauszufinden.

Erhältlich sind die In-Ears übrigens auch bei Amazon: http://amzn.to/2gHrJUk

Shinrico SHD5: Ein idealer Desktop-Musikspieler? - [Review]

Prolog:

Es gibt verschiedene Arten, bei sich zu Hause die Freude der Musikwiedergabe zu erfahren.
Egal ob mit einem Lautsprecher-Setup oder mit Kopfhörern – alle Lösungen haben gemeinsam, dass sie eine Quelle benötigen, von der die Musik kommt. Heutzutage überwiegt dafür wohl die Online-Streaming Mitgliedschaft, weshalb sich der Fokus von physischen Medien hin zu etwas, das kaum Platz benötigt und rund um die Uhr zugänglich ist, verlagert hat, und auch häufiger genutzt wird als Musik-Downloads.

Ich muss zugeben, dass ich dem Trend des Musik-Streamings nicht wirklich nachgehe. Zwar habe ich Tidal sowie Spotify ausgiebig ausprobiert und habe auch Erfahrung mit bezahlten Musik-Downloads,
dennoch kann ich definitiv nicht behaupten, dass diese Medien für meine Präferenzen geschaffen sind. So fühle ich etwa keine persönliche Verbindung zu etwas, das nur auf einer Festplatte oder in einer Cloud gespeichert ist und das ich nicht anfassen kann. Deshalb nutze ich hauptsächlich auch noch immer CDs als mein primäres Musik-Medium, was sich in der näheren Zukunft sicherlich auch nicht ändern wird, obgleich manche Musiker, die bei kleinen und/oder Independent-Labels unter Vertrag stehen, manche ihrer Alben leider nur noch als Download anbieten und überhaupt keine physischen Medien mehr herausbringen.
Auch wenn CDs mein hauptsächlich genutztes Medium darstellen und ich in meinem Home-Office zum konzentrierten Hören am Abend meinen bewährten Pioneer PD-S 701 als Abspielgerät verwende, ist es oft doch unpraktisch und mühsam, eine bestimmte Aufnahme im CD-Regal zu suchen. Da ich sowieso all meine CDs nach dem ersten Hören als FLAC- und MP3-Dateien (letztere in der höchstmöglichen Auflösung) auf einer SSD-Festplatte speichere und diese Dateien dann von dort aus auf meine diversen mobilen Audio-Spieler kopiere, wäre es doch manchmal praktisch, auf meine Festplatte mit einem Gerät zuzugreifen, welches ausschließlich den Zweck erfüllt, Musik von jener Festplatte wiederzugeben.
Ein paar solcher Lösungen existieren, jedoch möchte ich keinen externen Bildschirm anschließen, mein Tablet nicht zur Steuerung verwenden und auch meinen PC nicht als Quellgerät nutzen.

An dieser Stelle werden also stationäre Audio-Spieler interessant.
Shinrico ist eine chinesische Firma, die 2014 gegründet wurde. Im Sortiment befinden sich unter anderem (neben Kopfhörerverstärkern) verschiedene solcher stationärer Audio-Spieler mit eingebautem Bildschirm, die vom D3 mit lediglich digitalen Ausgängen bis hin zum SHD10 mit einer zusätzlichen analogen Ausgangsstufe und einem eingebauten Kopfhörerverstärker reichen.
Ich hatte die Möglichkeit, mir den SHD5 (http://www.shinrico.net/en/produce_view.asp?id=626) genauer anzusehen. Dieser besitzt neben den beiden Digitalausgängen (optisch und koaxial), die ich hauptsächlich nutzen werde, auch eine analoge Ausgangsstufe mit dazugehörigen Cinch- und XLR-Ausgängen.

Wird der SHD5 mich als eigenständiger, stationärer Audio-Player zum Abspielen meiner auf einer externen Festplatte gespeicherten CDS überzeugen können?