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Fostex x Massdrop TH-X00 (Mahogany): "Du, die Wanne ist voll" - [Review]

Einleitung:

Nachdem ich diese Rezension eigentlich schon vor einem guten Jahr schreiben wollte, sie aber immer wieder aufschob, habe ich mir endlich die Zeit genommen, meinem Fostex x Massdrop TH-X00 (Mahogany) ein Review zu widmen. Gekauft habe ich den Kopfhörer vor einem guten Jahr bei Massdrop.


Foster Electric, die Firma, die Kopfhörer unter dem weltbekannten Namen „Fostex“ herstellt, aber auch als OEM-Hersteller für etliche andere bekannte Kopf- und Ohrhörer anderer großer Firmen verantwortlich ist, benötigt nicht wirklich noch eine weitere ausführliche Einleitung, die sich bereits etwa in meiner Rezension des TE-02 In-Ears finden lässt.
Massdrop hingegen ist vielleicht noch nicht jedem Audio-Enthusiasten bekannt. Die amerikanische Firma stellt die gleichnamige Gruppenkauf-Plattform bereit, die hauptsächlich ein männliches Publikum anspricht und neben Audio-Produkten auch andere Sparten wie Bekleidung und Computer-Technik bedient. Die angebotenen Produkte werden dabei in festgelegten Schritten günstiger, je mehr Personen den (zeitlich und quantitativ begrenzten) Deal wahrnehmen.
An sich ist dies nichts Außergewöhnliches, doch sind bei Massdrop auch einige interessante, exklusive Kollaborationen entstanden, aus denen Kopfhörer und andere Audio-Produkte in Zusammenarbeit mit Massdrop und den jeweiligen Herstellern hervorgingen, die auf bekannten und beliebten Modellen basieren, jedoch ein eigenständiges Design aufweisen, teilweise akustisch verändert wurden und preislich günstiger als das Vergleichsprodukt des Herstellers angeboten werden.

Eine dieser exklusiven Massdrop-Kollaborationen ist der Fostex x Massdrop TH-X00, der auf Fostex‘ TH-Baureihe basiert, aber akustisch unter anderem durch die anderen Polster akustisch angepasst und eine Neuentwicklung ist.
Der zwischenzeitlich in drei Iterationen angebotene Kopfhörer (Mahagoni („Mahogany“), Amaranth („Purpleheart“) und Ebenholz („Ebony“)), von denen jede laut Messschrieben etwas anders klingen soll, war immer nur als zeitlich limitierte Ausführung erhältlich, doch insbesondere die Mahagoni-Variante taucht bei Massdrop häufiger wieder auf und entwickelte sich zu einem Verkaufs-Schlager.
Da mich der Kopfhörer interessierte, stieg ich im Jahr 2016 beim Drop ein und kaufte den Kopfhörer, der in weniger als vier Wochen sicher hier in Deutschland eintraf. Bezahlt habe ich mit Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ich ca. 500€ für meinen TH-X00 Mahogany (498,xx€ waren es, wenn ich mich nicht gänzlich täusche).

Wie der „Woodie“ klingt und ob er dem Preis gerecht wird, zeigt sich in dieser Rezension.


Erhältlich ist der TH-X00 ausschließlich bei Massdrop (oder auf dem Gebrauchtmarkt): https://www.massdrop.com/r/DGTD89


Brainwavz B200: "BAck on a Mission and ready to ride" - [Review]

Vorwort:

Neben dem B100 sowie B150 hat Brainwavz Audio aktuell einen weiteren In-Ear mit Balanced Armature Treiber im Programm, nämlich den B200 mit zwei BA-Treibern je Seite.
Jener stellt den Quasi-Nachfolger des B2 dar, welcher vor ein paar Jahren angeboten wurde, jedoch ebenfalls vor ein paar Jahren eingestellt wurde.
In den nächsten Monaten sollen übrigens weitere Multi-BA In-Ears von Brainwavz erscheinen, der B300 und B400, was mich sehr zu hören freut – die Firma wagt es also endlich, den Budget-Bereich allmählich zu verlassen.



Anders als der B2, der angeblich recht neutral abgestimmt war (als ich den B2 kaufen wollte, war er bereits nirgends mehr verfügbar, weshalb ich ihn leider nie gehört habe), soll der B200 jedoch eine im Vergleich etwas wärmere und voluminösere Richtung einschlagen.

Wie der B200 klingt, was er technisch zu bieten hat und wie er sich gegen den B150, Shure SE425, Rose Mini2 sowie the t.bone EP-7 schlägt, zeigt mein nun folgendes englischsprachiges Review.

iBasso AMP2: das erste separate Verstärkermodul für den DX200 - [Review]

Prolog:

Als einer der wenigen digitalen Audio-Spieler besitzt der iBasso DX200 austauschbare Verstärkermodule.
Auch wenn das inkludierte Standard-Modul namens „AMP1“ bereits in Sachen Leistung, Messwerten und Klang eigentlich wirklich keine Wünsche offen lässt, hat der asiatische Audio-Konzern iBasso nun ein weiteres Modul für seinen Flaggschiff-Player vorgestellt und nennt es „AMP2“.



Mögen die Spezifikationen des Moduls ohne symmetrischen Kopfhörerausgang sich nicht wirklich vom ersten Modul unterscheiden, ja sogar in manchen Kategorien ein wenig schlechter sein, verbirgt sich im AMP2-Verstärkermodul eine andere Technologie – iBassos neuestes Modul für den DX200 setzt nämlich bei der Implementierung auf einen sogenannten „Active Balanced Ground“-Aufbau, den andere Geräte auch schon genutzt haben und nutzen, wenngleich eher selten – neben ein paar theoretischen Vorteilen kann ein solcher Aufbau nämlich auch den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen.

Was es mit iBassos „AMP2“-Modul für den DX200 auf sich hat und wie es sich mit In-Ears und Bügelkopfhörern vom „AMP1“-Modul unterscheidet, habe ich in meiner nachfolgenden englischsprachigen Rezension zusammengefasst.
 

Cowon Plenue 2: hohe Eleganz gepaart mit formidablem Klang - [Review]

Prolog:

Wie ich bereits in meinem Preview, das ein paar der wesentlichen Aspekte meines nun folgenden Reviews beinhaltet, angekündigt hatte, fällt meine Rezension des Cowon Plenue 2 auf Englisch aus. Dadurch ergab sich mir wieder etwas mehr Zeit, mich intensiver mit dem Player zu beschäftigen, als auch einen etwas größeren Fokus auf die fotografische Gestaltung zu legen.




Auch wenn Cowon den nicht unbedingt preiswerten Plenue 2, der zum ersten Mal in Cowons Firmengeschichte einen DAC-Chip von AKM statt Burr Brown zur Wandlung der Audiodateien einsetzt, selbst nicht als „Flaggschiff“ bezeichnet, hätte er es aus mess- und klangtechnischer Sicht, sowie die bekannte und bewehrte graphische Nutzeroberfläche betreffend, definitiv verdient und schafft es sogar, meinen iBasso DX90, den ich unter den eigenständigen, niederohmigen portablen Audio-Playern ungeachtet des Verkaufspreises als Referenz in Sachen Rauschfreiheit in Verbindung mit extrem empfindlichen In-Ears hielt, abzulösen – eine Sache, die vielen anderen Gerätschaften bis etwa 3000€, die ich gehört habe, nicht gelingen konnte.

Abgesehen von den sehr guten klanglichen Eigenschaften gibt es jedoch natürlich auch ein paar Dinge, die der Plenue 2 angesichts des Preises nicht so gut macht oder besser machen könnte – aber findet dies am besten selbst heraus.

Hier folgt nun also mein Review des, wie ich finde, optisch und klanglich sehr gut gelungenen Cowon Plenue 2 inklusive Messungen, Vergleichen, Fotos und auch ein wenig Kritik.


Erhältlich ist der Cowon Plenue 2 mittlerweile übrigens auch bei Amazonhttp://amzn.to/2qddXit

iBasso CB13: etwas Feenstaub und 8 geflochtene Kabelstränge - [Review]

Prolog:

An „Kabelzauber“, also dass ein Kabel den Klang (positiv) beeinflusst, glaube ich bei Hi-Fi-Komponenten, Lautsprechern, Kopfhörern und In-Ears nicht – es sei denn, es gibt dafür eine logische Erklärung und der Sachverhalt ist messtechnisch nachweisbar. So etwa bei empfindlichen, niederohmigen Mehrtreiber-In-Ears mit variierendem Impedanzgang, wenn ein anderes Kabel als das vom Hersteller beigelegte einen anderen Widerstand als ebenjene „Standard-Strippe“ aufweist. Dann kann es nämlich, wie auch an Quellgeräten mit unterschiedlichem Ausgangswiderstand, zu Verbiegungen im Frequenzgang des In-Ears kommen, deren Form und Ausmaß vom individuellen Impedanzgang des In-Ears sowie dem Widerstand des Kabels abhängt.


Als Kabelzauber-befreiter Audioliebhaber, Kopfhörer-Verrückter und ambitionierter Hobby-Rezensent war meine Verwunderung dann doch recht groß, als ich im Paket aus China, in dem ich lediglich das „AMP2“-Verstärkermodul für iBassos DX200 Audio-Player erwartete, noch ein „Upgrade“-Kabel für In-Ears mit MMCX-Steckverbindung vorfand.
Ob meine Äußerung, dass ich das Kabel sehr schön fände, dazu führte, dass man es mir zusendete, oder ob ich es als „Standard-Ausstattung“ für DX200-Rezensenten erhielt, weiß ich nicht – dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, in einer in der englischen Sprache formulierten Rezension genauer zu untersuchen, ob das Kabel, dessen Name „CB13“ lautet (nicht zu verwechseln mit „CB12“, einem Mundwasser und anderen gleichnamigen Kabel von iBasso) und 199$ kostet, zu messbaren klanglichen Veränderungen in Verbindung mit iBassos hauseigenem IT03 In-Ear führt, welchen haptischen sowie optischen Eindruck es macht, und letztlich, wie es sich im Alltagseinsatz in Sachen Ergonomie schlägt.

So here we go now, muchachos y muchachas. ¡Vamos, vamos! ¡Arriba!

JHA Lola: Gedanken zu einem unkonventionellen hybriden In-Ear - [Brainstorming]

Prolog:

Wer auch nur ein wenig mit der Geschichte des In-Ear Monitoring vertraut ist, dürfte den Namen Jerry Harvey bereits mindestens einmal gehört haben. Der Ultimate Ears-Gründer und Inhaber von Jerry Harvey Audio, kurz JHA, ist nämlich ein Pionier auf diesem Gebiet. So hält der Amerikaner etwa einige Patente für In-Ears und hat zur einen oder anderen kleineren und größeren Revolution im Bereich der professionellen und hochpreisigen Consumer-In-Ears maßgeblich beigetragen.

Beigetragen hat Jerry Harvey aber sicherlich auch zur gesteigerten Akzeptanz hochpreisiger maßgefertigter und universeller In-Ears, denn gab es bis vor ein paar Jahren bis auf einen oder zwei Exoten keine (maßgefertigten) Flaggschiff-In-Ears oberhalb von 2000€/$ und die teuersten Modelle lagen bei 1000 bis 1500€/$, so sieht dies heutzutage ganz anders aus und dieser Preisbereich ist im Flaggschiff-Bereich keine Seltenheit mehr – selbst bei In-Ears mit universellem Gehäuse, bei denen Preise im vierstelligen Bereich vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Aber die Zeiten haben sich eben geändert.
Auch der Einsatz von besonders vielen Treibern je Hörer ist teils auch in verschiedenen Kreisen etwas umstritten, denn neben manchen Vorteilen bringt er, besonders im professionellen Sektor, auch einige Nachteile mit sich – aber belassen wir es dabei, zu sagen, dass Jerry Harvey Audio eine innovative und einflussreiche Firma ist, deren Innovationen aber teilweise auch mit etwas Skepsis und der Frage, ob man das gleiche Ziel nicht auch anders hätte realisieren können, aufgenommen werden.



War JHA bis jetzt eigentlich ausschließlich für Multi-BA In-Ears bekannt und führte keine Modelle aus dem dynamischen oder hybriden Sektor, hat sich dies nun geändert, denn ein neues Mitglied der „Siren-Series“ wurde vorgestellt, das sich „Lola“ nennt. Bei jenem In-Ear handelt es sich um ein hybrides Modell, also werden sowohl dynamische als auch Balanced Armature Treiber verwendet. Lola jedoch ist anders als jeder bisherige hybride In-Ear auf dem Markt und setzt die dynamischen Treiber statt für den Bass- für den Mitteltonbereich ein – eine Wahl, die in der Szene nach der Ankündigung nicht nur ausschließlich auf Anerkennung und Applaus, sondern auch etwas Zweifel stieß.

Was genau ich mit jener Entscheidung Jerry Harveys, dieses eher ungewöhnliche Layout zu wählen, zu tun habe, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Fischer Amps FA-3E: Ein äußerst gut gelungener deutscher Triple-Driver - [Review]

Prolog:

Meinen FA-3E habe ich in der ersten Hälfte des Jahres 2014 bei Thomann neu für 329€ gekauft.


Fischer Amps ist ein eher kleiner, deutscher, jedoch Europa-weit bedeutsamer Hersteller von Produkten für den (Bühnen-) Monitoring-Einsatz, aber hauptsächlich als deutscher Importeur und Partner für die Hörer von Ultimate Ears bekannt.
Die Fischer Amps-Zentrale in Baden-Württemberg besuchte ich selbst übrigens vor ein paar Jahren, als ich die Abdrücke für meine maßgefertigten Ultimate EarsReference Monitors In-Ears erstellen ließ, wo ich mich bei der Gelegenheit durch Ultimate Ears‘ gesamtes Line-Up hören konnte und auch den Fischer Amps FA-4E XB, den ich mir kurze Zeit später ebenfalls kaufte, auch einem kurzen Sound-Check unterziehen konnte.





Seit ein paar Jahren stellt das Team rund um Jochen Fischer jedoch auch eigene In-Ears her, die in der Szene (definitiv zu Recht) ebenfalls einen guten Ruf genießen.
Als Besitzer des FA-3E sowie FA-4E XB kann ich mich der überwiegend positiven Kritik anschließen und möchte dem Triple-Driver FA-3E, einem meiner draußen am liebsten genutzten In-Ears, wenn ich einen relativ neutralen Klang wünsche, was meist der Fall ist, nach ein paar Jahren endlich mal eine eigenständige Rezension widmen.
Alle In-Ears von Fischer Amps sind übrigens selbstverständlich „Made in Germany“.

Ist man auf der Suche nach dem FA-3E, den es mit fest angebrachtem Kabel und einfacherem, zylindrischem Gehäuse auch günstiger als „FA-3“ ohne das E am Ende gibt, sollte man darauf achten, dass wenn man sich wirklich den FA-3E/FA-3 zulegen möchte, nicht versehentlich zum FA-3E XB/FA-3 XB greift, denn die XB-Version besitzt einen nicht unerheblichen, recht kräftig angehobenen Bassbereich im Vergleich zum FA-3E/FA-3, der relativ neutral im Tiefton spielt (XB steht in diesem Zusammenhang für „Extended Bass“).


Erhältlich ist der FA-3E bei Thomann: https://goo.gl/V1y9aX

… sowie als FA-3, der kostengünstigeren Variante mit fest angebrachtem Kabel und zylindrischem Gehäuse, bei Amazon: http://amzn.to/2pGA7tu

Cowon Plenue 2 - [Preview]

Prolog:

Die Tradition, die ich beim iBasso DX200 begonnen hatte, möchte ich hier fortsetzen und widme dem Cowon Plenue 2 ein etwas kompakteres, deutschsprachiges Preview, bevor mein ausführliches, englischsprachiges Review fertiggestellt, formatiert und hochgeladen ist.


Der Markt der portablen Premium-Audio-Player erlebt noch immer eine rege Nachfrage, insbesondere im asiatischen Raum, der schon immer etwas offener für hochpreisige Audio-Produkte war, und so ist es nicht arg verwunderlich, dass die weltweit bekannte koreanische Firma Cowon, die bereits auf eine erfolgreiche Vergangenheit von mehr als 22 Jahren im Audio-Bereich zurückblicken darf, ein neues Modell auf den Markt bringt, das, wie sich im weiteren Verlauf meiner Vorschau zeigen wird, in manchen Bereichen die Messlatte noch ein kleines Stück höher legen kann und sich bewusst gegen den Trend von WiFi, Streaming und Bluetooth setzt - der Plenue 2 ist nämlich ein Player, der ausschließlich eine Offline-Zielgruppe anspricht, die neben einem klassisch eleganten und dennoch markanten Design großen Wert auf den Klang legt.


xDuoo X3: Der wahrscheinlich günstigste Audio-Player mit zwei Micro SD-Schächten - [Review]

Einleitung:

xDuoo ist eine chinesische Firma im Audio-Bereich, die sich hauptsächlich darauf spezialisiert hat, portable digitale Audio-Spieler herzustellen. Das erste Modell von xDuoo war der X1, der, ganz wie der Apple iPod Shuffle oder Shozy Alien, keinen Bildschirm besaß und stattdessen über vier Tasten und ein Rad zum Einstellen der Lautstärke gesteuert wurde. Auf einen erweiterbaren Speicher musste man bei ihm ebenfalls verzichten. Eine wirkliche Schönheit war der Player nicht, was ihn aber scheinbar nicht davon abhielt, doch eine kleine Fangemeinde zu erlangen.
Sein Nachfolger nannte sich X2, besaß einen kleinen Bildschirm sowie einen Micro SD-Schacht und war optisch im Gegensatz zu seinem Vorgänger gelungen.
Nach der Namensgebung der ersten beiden Player von xDuoo war es nur eine logische Konsequenz, dass der Nachfolger X3 heißen würde. So kam es dann auch, doch bot das damalige Firmen-Flaggschiff noch wesentlich mehr, nämlich unter anderem einen zusätzlichen Line Out Ausgang als auch zwei Micro SD-Steckplätze, was ihn zum wohl günstigsten portablen Audio-Player mit mehr als einem Speicherkartenschacht machte.




Den xDuoo X3 wollte ich schon seit längerer Zeit haben. Mit einem Kauf zögerte ich letztlich jedoch eine ganze Weile, da ich glaubte, zu wissen, dass ich mir den Player nur zum Messen und Ausprobieren zulegen würde, er aber, egal, wie gut er wäre, meine anderen für ihre jeweiligen Anwendungsgebiete genutzten Audio-Player nicht ablösen oder ersetzen würde.
Mit xDuoo stand ich vor etwa zwei Jahren in Kontakt, eine mögliche Rezension des X2 betreffend, die mir zugesagt wurde, doch kam der Player nie mehr an, ich hörte von der Firma seitdem nichts mehr und auf mehrere Kontaktaufnahmen kam ebenfalls keine Reaktion.
Letztlich hatte ich an den X3 gar nicht mehr wirklich gedacht, als GearBest mir den xDuoo für eine Rezension ohne irgendwelche Bedingungen oder Vorgaben kostenlos zur Verfügung stellte – hierfür möchte ich mich an dieser Stelle auch obligatorisch bedanken. Durch diese Review-Möglichkeit ist dann schließlich auch eine Rezension entstanden, die über den Umfang von lediglich Eindrücken und Messdaten hinausgeht (bei Rezensionen meiner selbst gekauften Produkte bin ich manchmal, wenngleich nicht immer, nämlich etwas weniger ausführlich und fasse mich knapper).


Erhältlich ist der xDuoo X3 bei GearBest:
https://goo.gl/uh9hqR

… und auch bei Amazon:
http://amzn.to/2pYrcAH

FiiO F1: Akustisches Mittelmaß oder Low Budget-Überflieger? - [Review]

Prolog:

Der internationale Durchbruch des chinesischen Elektronik-Herstellers FiiO wurde wohl mit dem ersten X3 Audio-Player, den ich mir kurz nach Marktstart ebenfalls kaufte (sogar ziemlich günstig, da FiiO seinen Händlern zu diesem Zeitpunkt Rabatte durch Bonuspunkte und Gutscheine in Kombination mit FiiO-Produkten noch erlaubte), eingeleitet. Der X3 war auch so ziemlich der erste portable Audio-Spieler mit niedriger Ausgangsimpedanz, auch ansonsten guten Messwerten und erweiterbarem Speicher, der im Gegensatz zur damaligen Konkurrenz preislich relativ niedrig positioniert war.
Noch immer besitze ich meinen FiiO X3, nutze ihn jedoch wie auch damals schon nur in einem Nischenbereich – Dinge wie die mittelmäßige Bedienung und nach den letzten (und finalen) Updates nicht fehlerfreie grafische Nutzeroberfläche tragen mitunter dazu bei.

Vor einiger Zeit ist FiiO auch in den Kopfhörer-Markt eingestiegen und hat in Kollaboration mit DUNU deren Titan 1 In-Ears als „FiiO EX1“ auf den Markt gebracht – technisch handelt es sich beim EX1 und Titan 1 um identische Produkte, die sich nur im Preis und Kabel unterscheiden.
Etwas später folgten die im Low Budget-Segment positionierten EM3 Earbuds, die ich testen durfte und mich leider nicht überzeugen konnten.




Nun hat FiiO zwei weitere In-Ears vorgestellt, nämlich den F1 und F3. In einem amerikanischen Audio-Forum gab es ein Gewinnspiel des F1, bei dem ich teilnahm und leider nicht gewann. Kurze Zeit später jedoch kam Sunny von FiiO auf mich zu und fragte, ob ich den F1 ausnahmsweise doch erhalten wolle, doch mit der Bedingung, ein Review zu schreiben. Ich willigte ein, lehnte kurze Zeit später mangels wirklichen Interesses am In-Ear aber wieder ab, woraufhin man mir mitteilte, dass der F1 und F3 angeblich jedoch schon unterwegs zu mir seien.
Kurze Zeit später traf tatsächlich ein Paket bei mir ein, dessen Inhalt entgegen Sunnys Aussage jedoch nur den F1 darstellte (man hatte mich wohl mit jemand anders verwechselt).

Der F1 lag daraufhin einige Monate lang recht ungenutzt bei mir herum, bis ich mich jetzt doch dazu entschied, ihm eine kurze Rezension zu widmen – nicht für FiiO, sondern für mich und ob der Freude am Schreiben.


Lichtstark, kompakt und mit einer guten Akkulaufzeit: Ein portables Foto- und Video-Licht von Neewer im Test - [Lounge-Tech]

Vorwort:

Nach einer doch eher längeren Kamera-Abstinenz habe ich mir gegen Ende des letzten Jahres die kompakte und günstige Sony Alpha 6000 DSLM als Ablöse für meine Canon EOS 60D, die ich vor einiger Zeit verkauft hatte, zugelegt und verwende sie hauptsächlich mit recht preiswerten Festbrennweiten-Objektiven von Sigma (meist mit dem Sigma 30 mm f2,8 DN).
Als kompakte und leichte sowie günstige Kamera mit einem dennoch guten APS-C Sensor schien sie die meisten meiner Kriterien zu erfüllen, um der Nachfolger meiner 60D zu werden, die ich aufgrund ihrer Größe und des Gewichts leider nicht so häufig bei mir hatte, wie ich wollte, wodurch ich sie nur zu bestimmten Anlässen mitnahm und somit gelegentlich den einen oder anderen schönen Moment verpasste.

Insgesamt bin ich mit der Alpha 6000 zufrieden und würde sie als würdige kompakte Ablöse meiner Canon bezeichnen, auch wenn sie in manchen Bereichen der Canon unterlegen ist (teils Farbreproduktion, Funktionsumfang, künstliche Software-Beschränkung bei Nicht-Sony-Linsen, der elektronische Sucher, der in manchen Situationen dem optischen unterlegen ist, Akkulaufzeit, ...), in manchen jedoch der Canon DSLR einen Schritt voraus ist (Dynamikumfang (ich fotografiere und fotografierte ausschließlich im RAW-Format, wo sich dieser Aspekt bei der Entwicklung doch ziemlich bemerkbar macht und sich in den sehr hellen und sehr dunklen Bereichen der Sony mehr Bilddetails retten lassen als bei der EOS 60D), Kompaktheit, Gewicht, ...).

Anyway, in der Vergangenheit bot sich mir auf anderen Plattformen gelegentlich die Möglichkeit, Kamera-Zubehör des chinesischen Herstellers Neewer zu testen und zu rezensieren. Gut finde ich, dass der Hersteller transparent und offen ist und nichts gegen Kritik und schlechte Bewertungen einzuwenden hat, ja sogar auf diese eingeht und die Produktion so anpasst, dass die Mängel bei späteren Chargen behoben werden. Eigentlich müsste dies bei allen Herstellern die Regel sein, sollte man zumindest meinen, aber ich habe leider auch schon Hersteller/Händler (glücklicherweise meist hauptsächlich fernab des Audio-Bereichs) erlebt, denen es nicht um eine offene und ehrliche Bewertung und Kommunikation ging, sondern denen lediglich eine positive Bewertung wichtig war und berechtigte Kritik nicht akzeptiert wurde (manche Hersteller gingen dabei sogar so weit, dass sie andere Rezensenten darum baten, alle Bewertungen, die auf die Mängel eines Produktes eingehen, als "nicht hilfreich" zu markieren). In solchen Fällen gehe ich keine weitere Review-Kollaboration mit dem Hersteller/Händler ein, melde diesen auf der Plattform und reagiere nicht auf seine (manchmal sehr penetranten) Forderungen, meine Rezension zu bearbeiten und die Mängel zu verschleiern, denn dies hilft weder dem potentiellen Käufer noch meiner Reputation.



Gefragt wurde ich neulich also von Neewer, ob ich Interesse an einem Test und einer Rezension eines Akku-betriebenen LED-Panels mit variabler Farbtemperatur, das auch auf Amazon erhältlich ist (https://www.amazon.de/dp/B01N9R8SZX/), hätte. In der Tat hatte ich großes Interesse und bekam daraufhin kostenlos und bedingungslos das LED-Panel zugeschickt.
Seit etwas über einer Woche habe ich es nun also bei mir und habe es in dieser Zeit ausgiebig getestet und im familiären Bereich für Fotos und Videos eingesetzt.
Hier folgt nun also meine Rezension des Neewer YLED-300S, das mittlerweile fast schon zu einem ständigen Begleiter geworden ist: