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Fidue A73: Hybrider In-Ear - [Review] 🇩🇪





Prolog:

Vor Beginn meines eigentlichen Reviews möchte ich mich bei Fidue und insbesondere Michael Lin für die Bereitstellung eines Exemplares des A73 im Gegenzug für meine ehrliche Meinung bedanken.

Benny Tan, Fidues Chef-Ingenieur, besitzt über 20 Jahre Erfahrung, was die Entwicklung und Produktion von Premium-Kopfhörern betrifft und hat in der Vergangenheit bereits für einige bekannte Kopfhörer-Hersteller Produkte entwickelt, so besagt es ein kurzer Text auf der Rückseite
der Verpackung des A73. Dass das Team rund um Benny Tan und Fidue keine Unerfahrenen im Audiobereich sind, merkt man ihren Produkten auch an, aber dazu mehr in meinem folgenden Review inklusive Vergleichen mit anderen dynamischen und Balanced Armature In-Ears im einigermaßen ähnlichen Preisbereich.

Erhältlich ist der A73 übrigens auch bei Amazon:http://amzn.to/1mE21Sh


Technische Daten:

Treiber: 10 mm eigenständiger Basstreiber & Balanced Armature Treiber
Frequenzbereich: 13 - 27000 Hz
Impedanz: 20 Ohm
Empfindlichkeit: 107 dB
Maximale Eingangsleistung: 20 mW
Klirrfaktor: < 1 %
Stecker: 3,5 mm Stereo, vergoldet
Kabellänge: 1,3 m
Mikrofonempfindlichkeit: -42 +/-3 dB
SNR Mikrofon: > 55 dB


Über hybride In-Ears:


Wie man den technischen Daten bereits entnehmen kann, unterscheidet sich der A73 von den meisten gängigen In-Ears und setzt nicht lediglich auf dynamische oder Balanced Armature Schallwandler, sondern kombiniert beide.
Die meisten In-Ears verwenden dynamische Treiber für die Audiowiedergabe. Diese haben den Vorteil, ohne allzu großen Aufwand das gesamte für den Menschen hörbare Frequenzspektrum abzudecken und ebenfalls ohne große Mühe einen angehobenen Bassbereich zu erzielen. Hochwertigen dynamischen In-Ears wird allgemein ein körperhafter, musikalischer Bassbereich nachgesagt, der im Ausklang jedoch meist eher weich als hart und analytisch ist. Im Gegensatz zu anderen Wandlerprinzipen besitzen dynamische Treiber jedoch meist auch eine etwas niedrige Detailauflösung.
Im höherpreisigen und professionellen Bühnenbereich findet man fast nur In-Ears mit Balanced Armature Treibern vor, welche in der Regel eine höhere Auflösung als ihre dynamischen Konsorten besitzen und sehr detailreich, schnell, präzise und auch sehr pegelfest aufspielen, was insbesondere für Bühnenmusiker von Bedeutung ist. Auf der Schattenseite steht, dass ein einzelner BA-Treiber kaum oder nur mit größerem Abstimmungsaufwand den größten Teil des hörbaren Frequenzspektrums abdecken kann und dabei nur mit größerem Aufwand, wie mehreren und voluminösen Treibern für den Tiefton, extremere Betonungen erzielen kann. Einige Menschen empfinden den Klang von In-Ears mit BA Treibern auch als analytisch, leblos, klinisch oder kalt (in meinen Jahren der Mitgliedschaft, Reviews und Kaufberatung in einem großen deutschen Onlineforum für Audio sind mir diese Begriffe schon mehrfach in Bezug auf die Wahrnehmung von BA-basierten In-Ears, insbesondere bezogen auf den Tiefton,  begegnet).

Hybride In-Ears vereinen die positiven Aspekte aus beiden Welten und setzen auf einen dynamischen Schallwandler für die tiefen Frequenzen und mindestens einen BA Wandler für die mittleren und hohen. Dadurch bleien der Körper und der oft als „musikalisch“ beschriebene Charakter des dynamischen Basses und die Detailauflösung und Präzision des Balanced Armature Mittelhochtöners erhalten – und auf genau diese hybride Technologie setzt Fidue mit seinem A73 und spricht diejenigen an, welche den klinisch-schnellen Bass eines BA-Basses als unnatürlich empfinden, jedoch die Auflösung, Schnelligkeit und Präzision in den Mitten und Höhen beibehalten wollen.


Lieferumfang:

Geliefert wird der A73 in einem schwarzen Karton, auf dessen Vorderseite man schemenhaft die „beleuchteten“ In-Ears sieht. Auf der rechten Hälfte befinden sich der Firmen- und Modellname inklusive einer kurzen Beschreibung. Der weiße Text befindet sich auf grünem Hintergrund, was insofern erfrischend wirkt, da dies soweit ich weiß kein anderer Hersteller in dieser Form pflegt. Die grüne Farbe wirkt zusammen mit dem „F“ aus Fidue, welches mich an einen Zweig mit Blättern erinnert, harmonisch, beruhigend und naturverbunden – nun aber genug assoziiert. J
Des Weiteren befindet sich oberhalb des Fidue Logos auf der Vorderseite ein bei direktem Lichtschein sichtbares Karomuster, welches aus dem Fidue-F und schwarzen Quadraten besteht.
Auf der Unterseite setzt sich rechts das grüne Band fort und offenbart die von der Vorderseite bekannte kurze Beschreibung auf Deutsch und Chinesisch übersetzt; daneben befindet sich links der Slogan „Original sound, beautifully voiced!“ mit Benny Tans gedruckter Unterschrift darunter.
Neben einer kurzen Beschreibung der Firma, den technischen Spezifikationen, einem QR-Code und der Seriennummer befindet sich lediglich noch ein Bild des 3,5 mm Klinkensteckers auf der Rückseite.






Im Inneren der Verpackung befinden sich neben den In-Ears vier Paar Silikonaufsätze (drei davon in verschiedener Größe und ein Paar Bi-Flanges; die mittleren Aufsätze sind bereits montiert), ein kleines, stabiles Aufbewahrungsetui, ein Kleidungsclip, ein eigentlich unnötiges Utensil zum Aufwickeln des Kabels (mit den Fingern gelingt dies besser und schneller), ein Paar Bügel für das verstärkte Tragen mit dem Kabel über den Ohren und schließlich etwas, das eine Garantiekarte zu sein scheint.







Verarbeitung:

Das Gehäuse der In-Ears besteht zur Hälfte aus strukturiertem, matt silberfarben lackiertem Metall und zur anderen aus semitransparentem rotem Kunststoff, besitzt zwei kleine Öffnungen je Hörerseite und erscheint stabil. Der gerade Klinkenstecker, der Y-Splitter und das Mikrofon (dessen Taste durch die runde Form der Fernbedienung meiner Meinung nach nicht ganz intuitiv zu finden ist) sind aus

mit kleinen Rillen versehenem Metall hergestellt und besitzen einen roten Knickschutz, welcher direkt an den In-Ear Gehäusen sehr gut ist.
Die Kabelummantelung ist gräulich und semitransparent, wodurch sie einen Blick auf das silber- und kupferfarbene Kabel ermöglicht. Mikrofonie ist mit dem Kabel so gut wie gar nicht vorhanden, dazu ist es sehr flexibel und fühlt sich gut an.
Bis auf einen kleinen Staubeinschluss unter der Farbe auf dem linken Gehäuse gibt es keinen Verarbeitungsmangel bei meinem Exemplar.


Tragekomfort, Isolation:

Wie bei den meisten höherwertigen In-Ears ist es beim Fidue A73 vorgesehen, diesen mit dem Kabel über den Ohren zu tragen, was auch meine präferierte Methode ist, da somit Halt, Sitz und Tragekomfort verbessert und Kabelgeräusche stark verringert oder wie in diesem Fall gänzlich eliminiert werden.



Weil das Kabel in der Nähe der In-Ears keine Versteifung aus Draht besitzt, sind im Lieferumfang zwei Silikonbügel vorhanden, die ich, wie auch bei meinem Phonak Audéo PFE 132, nutze, weil das Kabel dann auch etwa im Liegen an Ort und Stelle bleibt. Sind diese installiert, passen die In-Ears nur noch knapp (jedoch noch machbar) ins Etui; ohne gelingt dies besser.
Der Tragekomfort der In-Ears ist durch die ergonomische Form und Trageweise sehr angenehm und trotz des zur Hälfte aus Metall bestehenden Gehäuses ist das Gewicht nicht wirklich hoch. Einzig vermisse ich oberhalb des Y-Splitters einen Kinnschieber, welchen man aber wohl wegen der Fernbedienung weggelassen hat.

Durch die beiden Reflex-Öffnungen ist die Isolation nicht ganz so gut wie bei gänzlich geschlossenen In-Ears, jedoch noch immer obere Mittelklasse.




Fernbedienung, Mikrofon:

Die Fernbedienung mit einem Knopf zum Steuern der Wiedergabe funktioniert mit allen unterstützten Geräten gut, der Druckpunkt ist jedoch eher fest.

Die Sprachqualität des Mikrofons ist ziemlich ordentlich; Stimmen sind tonal korrekt und realistisch, jedoch ein wenig bedeckt, was sich jedoch ändern lässt, indem man das Mikrofon zum Gesicht dreht.





Klang:

Getestet habe ich den Klang hauptsächlich mit meinem iBasso DX90 und LH Labs Geek Out IEM 100; als Material diente Musik aus allen möglichen Genres. Die Dateien lagen als FLACs und MP3s vor.

Tonalität:

Die Abstimmung des A73 folgt einer etwas wärmeren Badewanne, was bedeutet, dass der In-Ear einen betonten Bass- und Höhenbereich besitzt; im Gegensatz zu einem klassischen Badewannensounding ist der Bassbereich jedoch bis auf einen geringen Tiefbassabfall gleichmäßig angehoben und konzentriert sich nicht nur auf die tiefsten Bereiche, sondern schließt auch den Grundton etwas ein, dazu sind die Höhen nicht wirklich spitz.

Der gesamte Bassbereich ist gleichmäßig im Vergleich zu einem neutralen In-Ear um ca. 7 dB angehoben und erstreckt sich auch etwas in den unteren mittleren Grundton, wodurch der In-Ear im Tiefton einen leicht warmen Charakter erhält.
Der Übergang vom Grundton in den Bassbereich erfolgt schön gleichmäßig sowie eher unauffällig und hält sich auch vorbildlich aus den Mitten heraus.

Der Mittelton ist in meinen Ohren tonal ziemlich korrekt, lediglich hohe Stimmen sind nur ganz minimal heller, als sie sein sollten. Trotz der Badewannenabstimmung steht der Mittelton nicht zu sehr im Hintergrund, ist jedoch nicht so präsent wie bei einem neutraleren In-Ear.

Der Präsenzbereich um 2 kHz ist minimal abgesenkt, danach steigt der Pegel gleichmäßig an. Bei ziemlich exakt 8 kHz kann ich mittels eines Sinusgenerators einen Peak ausmachen, welcher jedoch nicht sonderlich stark ausgeprägt ist und nicht großartig oberhalb der Null-Linie liegt. Der Pegel im Superhochton reicht noch mit verhältnismäßig gutem subtilen Funkeln recht hoch und ist auch noch bei 14 kHz ausreichend vorhanden.

Die Möglichkeiten des dynamischen Basstreibers wurden hier glücklicherweise nicht missbraucht, und so ist der Tiefton zwar ordentlich präsent, jedoch nicht überzeichnet und für leise Abhörlautstärken, die Verwendung im ÖPNV und auf der Straße gut geeignet.

Der Klang im Allgemeinen ist sehr zusammenhängend und der Übergang vom Bass- zum BA-Treiber gelingt sehr gleichmäßig und unauffällig.

Auflösung:

Der dynamische Basstreiber gehört eindeutig der festeren Sorte an und ist gänzlich frei von Weichheit, Dröhnen oder Schwammigkeit, sondern spielt sehr präzise und besitzt einen trocken und fest zupackenden Einschlag, ohne jedoch den typischen dynamisch-musikalischen Körper zu verlieren.
In einer Bewertung habe ich gelesen, dass der Nutzer den Klang des dynamischen Basses als zu trocken und schnell empfand, was ich jedoch nicht so empfinde, da der A73 in dieser Konfiguration einen guten und gleichmäßigen Übergang der beiden Treiber schafft, der bei einem langsameren Bass womöglich verloren gegangen wäre.
Ich oute mich hier mal als jemand, der privat nicht der allergrößte Fan von dynamischen In-Ears ist (anders sieht es bei Bügelkopfhörern aus), doch der dynamische Basstreiber des Fidue zählt zu den wenigen In-Ears mit dynamischem Wandler, bei denen mir der Bass gänzlich kritikfrei gefällt.

Typisch für einen BA-Treiber ist der Mittel- und Hochton sehr hoch auflösend, präzise, schnell und deckt kleine Details mit Leichtigkeit auf, bei einer sehr hohen Sprachverständlichkeit bei geringen Lautstärken.
Der Hochton spielt schön präzise, differenziert und luftig auf, obgleich Becken aufgrund des Peaks im oberen Hochton einen etwas unnatürlichen und leicht metallischen Charakter erhalten. Überraschenderweise ist der Hochton trotz des Peaks, der aber auch mehr oder weniger moderat ausfällt, niemals nervig, störend oder gar unangenehm, was an der wirklich guten Auflösung liegt.

Der harmonische und zusammenhängende Klang gepaart mit der Auflösung machen einfach enorm viel Spaß beim Hören.

Räumliche Darstellung:

Die Bühne des A73 ist weder extrem breit noch extrem schmal, sondern in meinen Ohren etwas größer als durchschnittlich.
Tiefe ist vorhanden, jedoch weniger stark ausgeprägt als bei manch anderen dynamischen oder Balanced Armature In-Ears. Das Layering ist präzise, obgleich teurere In-Ears, die eine räumliche Tiefenebene bieten (was jedoch nicht alle tun), die einzelnen Eben noch etwas feiner voneinander trennen.
Die Instrumentenseparation befindet sich typisch für BA-basierte In-Ears auf einem guten Niveau, und so werden einzelne Instrumente und Töne scharf und präzise voneinander abgegrenzt.


Im Vergleich mit anderen In-Ears:

RHA T20 (Referenz-Filter):
Der Fidue besitzt den trockeneren und schnelleren Bass und ein etwas milderes Sounding und bietet den besseren Übergang vom Bass in den Grundton. Die Mitten sind beim RHA vordergründiger, jedoch ist die Auflösung des Fidue hier klar höher. Die Bühne des RHA ist breiter und tiefer, jedoch ist die Instrumentenseparation beim Fidue besser und er schafft den besseren Raum zwischen einzelnen Tönen.
Sieg für den Fidue.

Shure SE425:
Der Shure ist der klar neutralere der beiden und besitzt durch seinen BA-Bass den trockeneren Tiefton, der jedoch im Vergleich weniger Körper bietet. Der Shure löst in den Mitten und unteren sowie mittleren Höhen etwas besser auf, dafür klingt der obere Hochton durch den doch recht frühen Pegelabfall, durch den auch der Superhochton verloren geht, für mich etwas unnatürlich, weshalb mir der Fidue in den Höhen besser gefällt. Der A73 besitzt die größere Bühne, bietet jedoch nicht ganz so viel Tiefe. Die Instrumentenseparation ist beim Shure einen Tick präziser.
Mehr oder weniger Gleichstand.

Phonak Audéo PFE 132:
Der Fidue rollt im Tiefbass weniger ab und besitzt auch den besseren Umfang im Superhochton. Die Auflösung des A73 sehe ich klar vor der des Phonak, obwohl dieser in den Mitten und dem unteren/mittleren Hochton nicht wirklich schlecht ist. Die Bühne des Phonak empfand ich noch nie als wirklich gelungen, denn diese ist bei ihm in meinen Ohren nicht ganz zusammenhängend und weist links und rechts eine Lücke auf, dazu wirkt die Tiefe für mich nicht echt. Dies macht der Fidue merklich besser, der auch die bessere Instrumentenseparation bietet – der Phonak ist ein solider Single-Driver-BA, jedoch nicht mehr.
Klarer Sieg des Fidue.

Etymotic ER-4S:
Klar, der ER-4S spielt eine ganze Ecke neutraler als der Fidue. Auch wenn der Etymotic die höhere Auflösung besitzt (der ER-4S zählt einfach zu den besten Single-BAs und stampft in der Gesamtbewertung meiner Meinung nach auch manche Dual-Driver in Grund und Boden), macht er schlechte Aufnahmen durch seinen extrem analytischen Charakter jedoch unhörbar. Die Bühnendarstellung ist beim Ety besser und kohärenter, wenngleich die Instrumentenseparation der beiden In-Ears gar nicht so arg weit auseinanderliegt. Der Wirkungsgrad des Fidue ist logischerweise eine ganze Ecke höher als beim ER-4S.
Sieg für den Etymotic (der aber auch in der Summe seiner Eigenschaften mein liebster In-Ear ist).

Fischer Amps FA-3E:
Der FA ist merklich linearer als der A73 abgestimmt, besitzt jedoch auch diesen Peak im Hochton; die Auflösung ist beim Fischer merklich höher. Die Bühne ist bei beiden In-Ears etwa gleich stark ausgeprägt, wenngleich der Fischer die bessere Instrumentenseparation und damit einhergehend die bessere Tiefenstaffelung bietet, wodurch der Tiefeneindruck besser zur Geltung kommt. Freunde des körperbetonten Basses werden beim FA-3E wohl weniger Freude haben.
Ein wenig unfair ist der Vergleich schon, so ist der FA-3E immerhin ein ganzes Stück teurer, jedoch behauptet sich der Fidue gar nicht mal so schlecht gegen ihn.
Sieg für den (teureren) Fischer Amps.

Insgesamt sehe ich den Fidue klanglich klar vor dem Phonak, vor dem RHA und stellenweise auch vor dem Shure SE425; dem Etymotic und insbesondere Fischer Amps muss er sich dann jedoch geschlagen geben, kostet jedoch auch weniger als beide.
Was man dem Fidue nicht nehmen kann, ist seine immense Spielfreude, die mächtig Spaß vermittelt und die besten Eigenschaften von dynamischen und Balanced Armature Treibern vereint.


Fazit:

Der Fidue A73 kann mich eigentlich vollends überzeugen – so bietet er den körperhaften Bass eines

dynamischen Treibers, der jedoch der festen und kontrollierten Sorte angehört und nicht negativ auffällt, gepaart mit der Schnelligkeit, Luftigkeit und Auflösung des BA-Mittelhochtöners. Das Gesamtpaket an Klang, Spielfreude und Spaß weißt keine erkennbaren Mängel auf, und so könnte man dem oberen Hochton lediglich durch den Peak eine minimale Unnatürlichkeit unterstellen, das war’s dann aber auch – andere, teils teurere In-Ears in meiner Sammlung haben da im Gesamtpaket teils deutlichere Schwächen.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier einfach exzellent und ich denke, es ist schwierig, für den gleichen Preis einen anderen Hörer zu finden, der sich auf dem gleichen technischen Niveau befindet und diesen Spaß vermittelt, der jedoch nicht übertrieben ist.
Ansonsten könnte man vielleicht noch das Fehlen eines Schiebers oberhalb des Y-Splitters und den Knickschutz, der gut, jedoch nicht sehr gut ist, bemängeln, das sind jedoch nur Kleinigkeiten, und so kann ich am Fidue ganz ehrlich keine negativen Eigenschaften erkennen.

Gut gemacht, Fidue!