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Über meine Reviews

In meinen Reviews teste ich hauptsächlich Kopfhörer, wobei die Auswahl von teuren bis hin zu günstigen Modellen reicht. Egal ob In-Ears, On-Ears, Over-Ears oder Earbuds, ich teste alles, was mir gefällt. Da meine Interessen bezüglich Kopfhörern weitläufig sind, beschränke ich mich nicht nur auf eine Bauweise und sammle, teste und nutze sowohl In-Ears als auch Bügelkopfhörer. (Kopfhörer-) Verstärker, DACs und Quellgeräte (DAPs) gehören selbstredend auch dazu, ebenso wie Lautsprecher (letztere jedoch nur nebensächlich).

Audio-Rezensionen schreibe ich als Hobby bereits seit 2010 im Internet.


Ich war einige Jahre lang ein aktives und geschätztes Mitglied in Deutschlands größtem Online-Forum für Hi-Fi und Unterhaltungselektronik, in dem ich mich später hauptsächlich dem Bereich des mobilen Hi-Fi und der Kopfhörer zugehörig fühlte und die meiste Zeit auf jener Seite im Kopfhörer-Bereich verbrachte - alles rein Hobby-mäßig. Mancher Leser kennt mich vielleicht noch von dort.
Trotz vieler hilfreicher Beiträge und gutem Feedback der anderen Nutzer bin ich dort nicht mehr aktiv - nicht, weil ich nicht mehr wollte, sondern weil man mir auf unbefristete Zeit und unwiderruflich Hausverbot erteilt hat, und das ganz ohne Vorwarnung oder triftige Gründe. Der Hintergrund ist der, dass ich mein Profil in der Vergangenheit zwei Mal gelöscht hatte, da ich den Weg, den die Community (oder genauer gesagt die Belegschaft der Seite selbst) einschlug, nicht gerade gut fand, aber beide Male nach einigen Wochen beziehungsweise wie beim zweiten Mal Monaten, wieder um eine Reaktivierung meines Nutzerkontos bat, da es Threads gab, in denen ich gern wieder etwas Konstruktives beisteuern wollte und da manche Kaufberatungs-Gesuche, in denen ich etwas beisteuern hätte können, ohne Antworten vor sich hin vegetierten.
Nun wollte ich meinen Nutzernamen irgendwann ändern, doch war meine erste Wahl bereits vergeben und mir wollte der gewählte Name nicht richtig gefallen. Die einfache Aufgabe der Moderatoren und Administratoren, meinen Nutzernamen direkt nach der Änderung in den Namen, der mir nicht ganz gefallen wollte, in die von mir gewünschte Form umzuwandeln, wurde mir - warum auch immer - verwehrt, obwohl nichts dessen den Nutzungsbestimmungen widersprach und die Mods und Admins sowie andere Nutzer bei der Namensänderung in manchen Fällen bei anderen registrierten Nutzern selbst gegen die Regeln dazu verstoßen hatten, und so beschloss ich, mein Nutzerkonto zu schließen und unter meinem gewünschten Nickname ein neues zu erstellen, was auch kein Problem darstellte, so dachte ich zumindest, und mit den Nutzungsbedingungen konform war (dies hatte ich zuvor extra überprüft).
Daraufhin wurde mir ohne Begründung das zeitlich unbegrenzte Hausverbot ohne Begründung erteilt.
Dies ist jetzt auch schon ein paar wenige Jahre her. Auch, wenn man mir nun anbieten würde, die Verbannung rückgängig zu machen, würde ich mich nicht mehr auf dieser Seite anmelden wollen und besuche sie auch schon seit mehreren Monaten nicht mehr.


Begonnen hat mein Interesse für Musik und Hi-Fi erst recht spät in meiner späten Jugend, als ich noch Oberstufenschüler im Gymnasium war und das Abitur nicht mehr weit entfernt war.
Mit älteren Standlautsprechern von Canton begann alles, doch schnell merkte ich, dass ich mehr wollte, denn die schwarzen Säulen spielten mir irgendwann nicht mehr präzise genug und waren auch tonal zu dunkel abgestimmt, mit zu wenig Hochton - ob es am generellen Canton-Sounding oder ausgetrocknetem Ferrofluid in den Hochtönern lag, vermag ich jetzt nicht mehr zu sagen, denn bereits nach nicht allzu langer Zeit (~ 2-3 Jahre nach dem Kauf) verließen mich die beiden wieder.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits über das richtige Positionieren von Lautsprechern informiert und auch die Raumakustik etwas angepasst - da ich in den vergangenen Jahren so Einiges versäumt hatte, war ich die ganze Zeit nur am Lesen von gedruckter Fachliteratur, welche mit den einschlägigen "Fachmagazinen", deren Beitragsqualität doch recht stark variiert und oft leider nur Marketinggeschreibsel ist (so wurde einst einem Bose TriPort IE doch tatsächlich ein "sehr gut" verliehen und der Klang als "neutral" eingestuft), jedoch glücklicherweise recht wenig gemeinsam hat.
Weiter ging es mit paar (geglückten) Versuchen im Lautsprecher-Selbstbau, und schließlich landete ich dann bei einem Paar Swans M1 Kompaktlautsprechern, die ich noch immer besitze und teils ebenfalls noch nutze, wenngleich sie meinen Ansprüchen nicht mehr wirklich gerecht werden.
Aufgrund späterer räumlicher Kompromisse (die Schwäne konnte ich, wenn ich keine Musik hörte, nicht einfach frei im Raum positioniert belassen, sondern musste sie samt Ständern in die Ecke stellen und dann jedesmal aufs Neue wieder aufbauen und neu positionieren, dazu war die neue Raumakustik nicht ideal und ich wollte auch nicht allzu viel in Absorber und Diffusoren investieren) begann nach ein paar nicht nennenswerten Modellen bei mir dann die Kopfhörer-Leidenschaft, welche ich noch immer besitze. Frei von Raumeinflüssen erfreute sich das neue und platzsparende Hobby bei mir immer größerer Beliebtheit, doch ich wollte mit der Zeit mehr, so groß war doch die Faszination, wie unterschiedlich verschiedene Kopfhörer in ihren Eigenschaften waren und wie wenig Platz sie zum Verstauen benötigten. Meine Sammlung und Hörerfahrung wuchs, ich trainierte mein Gehör, las mich in zig Stunden über verschiedene Modelle und technische Hintergründe ein und wurde nach kurzer Zeit zu einer der führenden Persönlichkeiten im deutschen Kopfhörer-Bereich mit etlichen Beiträgen in einer großen Online-Hi-Fi-Community, in welcher ich hauptsächlich in der Kaufberatung und Problembehebung als Hobby aktiv war und mehrere tausend Beiträge mitsamt kleineren bis mittelgroßen Vergleichen erstellte und positive Rückmeldung der Community und Personen, denen ich eine Hilfestellung bezüglich verschiedener Modelle gab, erhielt. In den letzten Monaten meiner dort aktiven Zeit begann ich mit eigenständigen, ausführlichen Reviews meiner gekauften Kopfhörer, und nun bin ich hier, mit meinem deutschen Review-Blog sowie englischsprachigen Reviews auf Head-Fi und der englischsprachigen Version dieses Blogs.

Obwohl ich stationär mit höherwertigen Kopfhörern und In-Ears höre, habe ich auch noch immer Spaß daran, In-Ears und Kopfhörer in vielen verschiedenen Preisklassen zu kaufen und auch zu testen.


Den überwiegenden Teil meiner Kopfhörer-Sammlung habe ich selbst neu zum vollen Preis erworben - ein Zusammenrechnen der tatsächlich gezahlten Preise meines portablen/semi-portablen Equipments (also rein auf meine Kopfhörer und deren "Zubehör" bezogen) neulich ergab eine Zahl von über 35000€ (Geschenke oder Review- und Vergleichsgeräte sind hier nicht mit eingerechnet). Man kann also schon sagen, dass ich ein recht ambitionierter Kopfhörer-Hobbyist bin, auch wenn mancher High-Ender für einen Bruchteil des von mir Besessenen den gleichen oder höheren Betrag ausgibt und ich auch noch extremere Sammler in der Kopfhörer-Szene kenne (es ist ja nicht so, als hätte ich keine anderen Hobbies, die auch Geld kosten).
Was ich eigentlich damit sagen möchte, ist, dass ich den mit Abstand größten Teil meiner Sammlung selbst finanziert habe.
Häufig, aber leider auch nicht immer, eröffnet sich mir die Möglichkeit, von Herstellern oder Händlern Geräte zum Testen zu erhalten, was ich auch meist wahrnehme, sofern sich die Gelegenheit ergibt und ich wirklich Interesse habe (dass ich einige Rezensions-Artikel aber auch abgelehnt hatte, obwohl sie definitiv nicht uninteressant waren, kam aber auch schon ein paar mal vor - schließlich erhalte ich für das Schreiben der Rezensionen keine finanzielle Vergütung durch den Hersteller/Händler, sondern schreibe ohne Sponsoring in meiner Freizeit).
Obwohl ich diese Geräte dann nicht selbst erworben, sondern vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen habe, unterscheidet sich mein Review nicht von meinen selbst gekauften Produkten - von den Herstellern bekomme ich auch keinen Druck und werde nicht für meine Reviews/Artikel bezahlt, die ich selbstredend gänzlich frei sowie unbefangen schreiben darf und dies auch tue - Sponsoring, finanzielle Aufwandsentschädigung oder vom Hersteller vorgegebene Meinungen gibt es nicht und ich bewerte die Produkte auch immer mit meiner ehrlichen Meinung. Anfragen, in denen ich aufgefordert wurde, zu verheimlichen, dass ich ein Produkt zum Schreiben einer Rezension vom Händler/Hersteller erhalten habe oder Anfragen für das Schreiben eines positiven Reviews/Artikels gegen Bezahlung habe ich auch stets abgelehnt.

Auf meinem Blog finden sich eher wenige meiner älteren Reviews und derer meiner eigenen Produkte, da das ausführliche Schreiben von Rezensionen und Artikeln doch einen gewissen Zeitaufwand bedeutet und ich bei meinen eigenen Kopfhörern keinen "zeitlichen Druck" habe, diese fertigzustellen - so entstehen viele Rezensionen von Produkten aus meinem eigenen nicht gerade kleinen Inventars meist nur als Konzept, werden aber nicht gänzlich vollendet.
Ein vom Hersteller zur Verfügung gestelltes Produkt kennzeichne ich übrigens auch am Anfang meines Reviews, ebenso wie Produkte, die ich selbst erworben habe - obwohl ich dies nicht muss und meine Wertung dadurch auch nicht beeinflusst wird. Sponsoring-Gelder (Bezahlung für das Schreiben von Reviews und Artikeln) erhalte ich dafür nicht und mir bleibt es auch frei, was ich schreibe - Vorgaben seitens des Hersteller oder gar Zensur gibt es nicht und würde ich auch nicht akzeptieren.


Meine Kopfhörer-Reviews versuche ich möglichst objektiv zu gestalten und meine subjektiven Präferenzen weitestgehend auszublenden, was auch daran liegt, dass ich recht anpassungsfähig bezüglich einer Klangsignatur bin, obwohl ich "privat" stationär hauptsächlich einen möglichst ausgewogenen bis hin zu neutralen Klang bevorzuge, mobil oder zwischendurch auch mal ein extremeres Sounding wertschätze. Dies war auch schon zu Zeiten meiner hobbymäßigen Kaufberatung im Kopfhörerbereich in Internet-Foren der Fall. Zwischendrin und am Ende meiner Reviews tue ich dennoch in letzter Zeit häufiger auch meine persönliche Präferenz und Harmonie mit dem Produkt kund.
Von einem neutralen Klang hin zu einem stark bassbetonten oder badewannigen kann ich mich innerhalb weniger Minuten umgewöhnen, wodurch mir das Testen vieler verschieden klingender Kopfhörer erleichtert wird.
Beruflich habe ich übrigens auch gar nichts mit dem Audio-Bereich zu tun - hierbei handelt es sich einfach um eine riesengroße Leidenschaft meinerseits.


Dass es Eigenklang von Verstärkern und Quellgeräten gibt, glaube ich in manchen Fällen, doch ist dieser (wenn überhaupt, dann) nur sehr gering ausgeprägt (wenn man denn mit messtechnisch so genau wie möglich angeglichenem Pegel vergleicht) und oft anhand der Eigenschaften und Messwerte des spezifischen Gerätes erklärbar. Dazu ist er nie so groß, als dass der gesamte Klang eines Kopfhörers grundlegend verändert würde (vorausgesetzt, die Implementation der Komponenten ist sauber und der ausgegebene Frequenzgang linear). Vielmehr wirken sich die Veränderungen eher in einem verhältnismäßig sehr geringen Umfang aus und "formen" den Klang manchmal geringfügig. Das sind in der Regel jedoch, wenn überhaupt, nur Nuancen, die bei nicht super genauem und gezielt vergleichendem Hören recht irrelevant sind (siehe hierzu auch diesen Post).
Burn-In bei Kopfhörern und In-Ears halte ich größtenteils für Einbildung und habe bei Balanced Armature und magnetostatischen Treibern noch keine Effekte feststellen können, bei sehr wenigen dynamischen Modellen (zwei In-Ears, um genau zu sein) jedoch meine ich, geringe Veränderungen in der Bühnendarstellung und Basspräzision festgestellt zu haben - dies aber nach weitaus geringerer Zeit (weniger als eine Stunde), als die Burn-In Gurus empfehlen, und dies hat sich auch nur in Nuancen ausgedrückt, wodurch ich darauf schließe, dass es sich um kein tatsächliches Einspielen gehandelt hat, sondern Autosuggestion war. Was sich hauptsächlich im Zusammenhang mit Kopfhörern "einspielt", ist das Gehirn.
Burn-In erachte ich also so als Schwachsinn wie eine angebliche Überlegenheit von DSD- und Hi-Res-Formaten, bei denen das häufig bessere Mastering verantwortlich für den anderen Klang ist, ebenso wie das übermäßige Beimessen von "deutlichen und weltbewegenden" klanglichen Unterschieden bei messtechnisch sehr ähnlichen Quellgeräten ohne korrekt durchgeführten Pegelabgleich.


Mein Ziel war es, irgendwann zu jedem meiner Kopfhörer ein Review geschrieben zu haben, was jedoch eher utopisch ist, bedenkt man den Zeitaufwand für jeden einzelnen Test, insbesondere, wenn Vergleiche zu anderen Modellen enthalten sind. Wirklich Lust dazu habe ich aber mittlerweile definitiv auch nicht mehr, zumindest nicht in meinem üblichen Textumfang, sondern höchstens als stellenweise gekürzte Rezension mit jedoch dem gleichen Inhalt und annähernd gleichen Informationsgehalt.


Anfang 2017 setze ich meine seit länger Zeit in Erwägung gezogene Idee, das bilinguale Schreiben aufzugeben (den Großteil meiner bisherigen Rezensionen verfasste ich nämlich sowohl in deutscher als auch englischer Sprache) und jede Rezension lediglich auf Deutsch oder Englisch zu schreiben und zu veröffentlichen, endlich um. Seitdem lassen sich in der Kopfhörer-Lounge Rezensionen in beiden Sprachen finden.
Der hauptsächliche Grund für diese Entscheidung war, dass ich es auf lange Frist gesehen einfach nicht mehr schaffen würde, eine ausführliche und genaue Rezension zu verfassen und diesen Text anschließend noch ebenso ausführlich zu übersetzen (und beide Texte korrekturzulesen). Seit dieser Entscheidung kann ich mir je Rezension auch mehr Zeit nehmen (schließlich findet das ganze Schreiben als Hobby statt), wodurch der Detailgrad gestiegen ist und ich mental weniger ausgebrannt bin.


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